David Kross und Daniel Brühl
© 20th Century Fox David Kross und Daniel Brühl

Brühl + Kross Spitzen-Kräfte

Für den Jugendfilm "Krabat" standen Daniel Brühl und David Kross gemeinsam vor der Kamera. Beide verstehen sich super - vor allem wenn es darum geht, einander hochzunehmen

Wie Jungs halt so sind:

Total entspannt schlappen Daniel Brühl, 30, und David Kross, 18, ins Besprechungszimmer des Hotels "Brandenburger Hof" in Berlin. T-Shirt und Jeans, leises "Hallo". Null Starallüren - und so bleiben auch bei der Reporterin Gänsehaut und nervöses Kribbeln im Bauch aus. Nö, mit den beiden fühlt man sich sofort wohl. Sie gießen sich Mineralwasser ein und warten höflich auf die erste Interviewfrage. Doch dann ist es mit der wohlerzogenen Harmonie schlagartig vorbei: Unser Gespräch über ihren gemeinsamen Film "Krabat" - eine Verfilmung des gleichnamigen Jugendromans von Otfried Preußler - gerät zur ausgelassenen Kabbelei.

Gala: David, mit 17 Jahren waren Sie der Jüngste am Set von "Krabat". Haben Sie sich deshalb unwohl gefühlt?

David Kross: Ich weiß nicht (blickt hilfesuchend zu Daniel). War ich irgendwie lästig?

Daniel Brühl: A pain in the ass! (lacht schallend, David stutzt, lacht dann mit)

Daniel Brühl (wieder ernst): Nein, von dem Altersunterschied hat man gar nichts gemerkt. Allerdings war der Arme jeden Tag dran. Es ist anstrengend, wenn man eine Hauptrolle spielt, denn man muss immer bei der Sache bleiben. Wir anderen hatten ab und zu einen oder zwei Tage frei.

David Kross: Einmal hat es nicht ganz gepasst zwischen uns: Daniel hatte das Zimmer neben meinem. Wir waren abends zusammen weg, aber ich habe dann gesagt, dass ich nach Hause gehe, um zu schlafen …

Daniel Brühl: "Weil ich morgen sehr früh aufstehen muss", hast du gesagt.

David Kross: Eben. Später haben die anderen dann in seinem Zimmer weitergefeiert. Irgendwann habe ich gegen die Wand geklopft, weil es echt zu laut wurde. Am nächsten Morgen erzählt Daniel in der Maske: "Gestern Nacht hat so ein Hotelgast gegen die Wand geschlagen, nur weil wir ein bisschen gerockt haben."

Daniel Brühl: Und ich habe, als es geklopft hat, die Musik sogar noch lauter gemacht. Im Nachhinein hatte ich ein echt schlechtes Gewissen.

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