Bradley Cooper

"Ich kann mich nicht zurückhalten"

Hollywood-Hotshot Bradley Cooper über kleine Schwächen, Nestbau-Ambitionen und seinen Spitznamen

Bradley Cooper

Zum Rasieren war keine Zeit mehr

: Sichtbar übernächtigt erscheint im Strandcafé "Casa del Mar" in Santa Monica. Viel Schlaf bekommt Hollywoods gefragtester Shootingstar zwischen Dreharbeiten und Oscar-Partys in jüngster Zeit nicht. Doch bei einem Smoothie mit Meerblick wird der 35-Jährige in Rekordzeit hellwach und knipst seinen berühmten Charme an. Noch sympathischer als sein Lachen ist allerdings seine Bodenständigkeit.

Für Ihren ersten Actionfilm "Das A-Team", der im Sommer in die Kinos kommt, mussten Sie ihr Sixpack zum Glühen bringen. Wie haben Sie sich fit gemacht?
Dafür hatte ich einen Personal Trainer, und der hat mich erst mal auf Diät gesetzt - nicht mein Ding! Ich durfte nur 2.000 Kalorien am Tag zu mir nehmen. Das war hart. Aber was soll's: Ich wollte schon immer mit großen Waffen herumspielen! (lacht) "Das A-Team" ist ein echter Jungs-Traum.

Haben Sie bei der Diät geschummelt?
Nicht bewusst. Aber mein FitnessCoach ertappte mich dabei, wie ich eine Handvoll Mandeln in mich hineinstopfte. Ich dachte, die wären gesund. Was ich nicht wusste: Mehr als fünf Mandeln am Tag sind nicht ratsam.

Wo Sie gerade dabei sind: Haben Sie noch weitere kleine Schwächen?
Ich zeige meine Gefühle immer und überall ungefiltert - ich kann mich eben nicht zurückhalten. Dazu gehört auch, dass ich mich schnell verliebe.

Der perfekte Übergang, um auf Ihre Freundin zu sprechen zu kommen. Wie läuft’s denn so?
Nicht böse sein, aber das ist eine Sache, die ich lieber für mich behalten würde.

Stimmt es, dass Sie sich kürzlich ein neues Haus in Los Angeles gekauft haben?
Ja, ich bin tatsächlich unter die Hausbesitzer gegangen. Für jemanden wie mich ist das schon ein großer Schritt.

Inwiefern?
Weil ich mich damit festlege. Bislang war ich ständig in Bewegung - immer auf zu neuen Ufern! Dass ich mich an einem Ort so wohlfühle, dass ich bleiben möchte, ist schon ein Bekenntnis. Kurzum: Ich schlage Wurzeln. Das ist neu.

Und jetzt bauen Sie ein Nest?
Nest ist vielleicht übertrieben. Aber es ist schon ein schönes Gefühl, ein echtes, eigenes Zuhause zu haben.

Werden Sie von Ihren Freunden eigentlich nach wie vor "Coop" genannt?
Oh, man kann aber auch gar nichts geheim halten! Ja, ich werde nach wie vor so genannt. Der Name stammt noch aus der Highschool. Ich wollte immer besonders cool sein, daher diese Abkürzung.

Und waren Sie schon zu Schulzeiten der coole Coop?
Nein, ich war eher der Typ, der es allen recht machen wollte. Ich war immer in allen möglichen Cliquen zu finden: bei den Sportlern, bei den Künstlern, bei den Outsidern. Das hatte einen ganz großen Vorteil.

Und der wäre?
Ich hatte eine viel größere Auswahl an Mädchen, die ich daten konnte. Als pubertierender Teenager ist das große Klasse.

Gibt es auch etwas, das Sie bereuen?
Ich hätte in der Highschool gern Football gespielt. Dazu hat es leider nie gereicht.

Dafür soll es für einen zweiten Teil Ihrer Mega-Erfolgskomödie "Hangover" reichen. Richtig?
Ja, im Herbst geht's los, und ich kann es kaum erwarten. So viel Spaß wie beim ersten "Hangover" hatte ich noch nie auf einem Set.

Frank Siering

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