Aishwarya Rai
© Getty Images Aishwarya Rai

Aishwarya Rai "Wir sind überall"

Aishwarya Rai ist in Indien ein Megastar. Jetzt will sie den Rest der Welt bezaubern

Jean Reno und Steve Martin, Ihre Filmpartner in "Der rosarote Panther 2", haben gesagt: Der größte Star im Cast ist Aishwarya!

Ja, sie machen darüber Witze, weil jeder sechste Mensch auf der Erde ein Inder ist. Mich kennen also extrem viele Menschen. Und wir Inder sind überall.

Sind Sie also die Quoten-Inderin, damit der Film auch auf dem indischen Markt gut ankommt?

Ach, so sehe ich das nicht. Fest steht aber, dass Filme viel stärker als früher mit Blick auf das internationale Publikum gedreht werden. Deshalb wird Bollywood auch so genau beobachtet - wobei wir diesen Spitznamen für unsere Filmindustrie nicht gern hören.

Kennen Sie Versagensängste?

Nein. Die Anerkennung durch meine Unterstützer – den Begriff "Fan" verwende ich nicht – ist für mich nur Ansporn. Wenn ich den ganzen Tag an meinen Ruhm und die Karriere denken würde, dann würde ich ja durchdrehen.

War Schauspielerin immer schon Ihr Traumberuf?

Nein, früher wollte ich Ärztin werden. Aber irgendwann habe ich mir überlegt, dass ich mich dann zu 100 Prozent dem Beruf, meinen Patienten und der Wissenschaft widmen müsste. Für eine Familie wäre keine Zeit mehr gewesen. Ich will aber unbedingt Kinder. Zunächst habe ich Architektur studiert. Ich war noch auf der Suche. Zum Glück! Sonst hätte ich nie die Schauspielerei ausprobiert.