Adrian Grenier
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Adrian Grenier "Versprechen kann ich nichts"

Bei diesen blauen Augen bekommen alle Frauen weiche Knie. Trotzdem: Fernsehstar Adrian Grenier bleibt lieber Single

Spätestens seit "Der Teufel trägt Prada"

gilt Adrian Grenier, 33, als absoluter Frauenschwarm. Drew Barrymore, Lindsay Lohan und "Twilight"-Star Ashley Greene schwärmen für ihn, und wer einmal in seine leuchtend blauen Augen geblickt hat, kann das gut verstehen. Gala traf den Star der Comedyserie "Entourage", der auch als Regisseur und Musiker arbeitet, in München.

War es schon immer Ihr Traum, Schauspieler zu werden?
Früher wollte ich Psychiater werden. Das wollen wohl viele Kinder in New York, weil es dort so viele Psychiater gibt. Die haben ja auch gut zu tun bei all den neurotischen Menschen. (lacht)

"Entourage" dreht sich um den Schauspieler Vince, der mit dem Wahnsinn der Traumfabrik klarkommen muss. Gibt es Parallelen zwischen Vince und Ihnen?
Hollywood ist verführerisch. Wie Vince versuche ich, dieses aufregende Leben zu genießen: die Partys, die Freude, wenn man eine gute Rolle bekommt. Andererseits möchte ich die Ruhe bewahren und mich nicht zu Oberflächlichkeiten hinreißen lassen. Du musst sehr stark sein, sonst frisst Hollywood dich auf.

Und wie empfinden Sie das Leben im kalifornischen Glamour?
Hollywood ist gar nicht so glamourös. Ich mag New York lieber. Dort fühle ich mich freier – und tolle Partys gibt es auch. Ich feiere generell gern. Auch das Oktoberfest hier in München mag ich. Trotz Attentatswarnungen war ich mal da. Meine Meinung ist: Wir sollten den Terror nicht die Oberhand gewinnen lassen. Und falls mal was passiert – letzten Endes landen wir sowieso an einem viel besseren Ort.

Nämlich? Im Paradies?
So etwas in der Richtung. Ich glaube allerdings nicht an Gott. Aber das ist nicht schlimm, denn auch ohne Christ zu sein, kann ich Gutes tun.

Zum Beispiel in welchem Bereich?
Nehmen wir die Klimaerwärmung, von der wir jeden Tag im Fernsehen hören. Wir müssen etwas dagegen tun. Fangen wir doch damit an, dass wir die Verwendung von Solarenergie vorantreiben.

Hätten Sie noch mehr Vorschläge?
Zu Fuß gehen. In New York gehe ich viel zu Fuß. Ich kaufe außerdem meistens in Naturkostläden ein und benutze seit sechs Monaten keine Plastikflaschen mehr.

Wer ein guter Mensch sein will, hat oft ein Vorbild. Haben Sie eins?
Ich mag George Clooney. Wir haben uns mal bei den Emmy Awards kennengelernt. Er ist so höflich und herzlich, keine Spur von Arroganz.

Clooney ist ein Womanzier. Sind Sie auch einer?
Nein, das wäre viel zu anstrengend (lacht). Dazu bin ich auch nicht der Typ, ich bin unheimlich korrekt im Umgang mit anderen Menschen. Obwohl ich natürlich gerne flirte.

Möchten Sie mal heiraten?
Zwar hätte ich gerne mal Kinder, aber an die Ehe glaube ich nicht. Ich muss nicht vor Gott und dem Staat ewige Liebe und Treue schwören.

Sind Sie momentan verliebt?
Ich bin Single und konzentriere mich hauptsächlich auf meine Arbeit. Zurzeit bin ich dauernd in der Welt unterwegs. Da ist es sowieso schwierig, eine Beziehung aufrechtzuerhalten. Ich bin fair. Nie würde ich derzeit einer Frau versprechen, ein fester Bestandteil ihres Lebens zu werden.

Zusammen mit seinen Kollegen Kevin Connolly, Jeremy Piven, Jerry Ferrara, Doug Ellin und Kevin Dillon feiert Adrian Grenier bereits die sechste Staffel der Erfolgsserie "Entourage".
© Getty ImagesZusammen mit seinen Kollegen Kevin Connolly, Jeremy Piven, Jerry Ferrara, Doug Ellin und Kevin Dillon feiert Adrian Grenier bereits die sechste Staffel der Erfolgsserie "Entourage".

Barbara Zahn