Hugh Jackman
© Getty Images Hugh Jackman

Hugh Jackman Machtlos gegen Schweinegrippe

Eigentlich wollte Hugh Jackman am Mittwoch (29. April) seinen neuen Film "X-Men Origins: Wolverine" bei einer Premiere in Mexiko vorstellen. Doch die Schweinegrippe macht ihm jetzt einen Strich durch die Rechnung

Auch Hugh Jackman alias Superheld "Wolverine" hat Angst vor der Schweinegrippe: Der Filmverleiher "Twentieth Century Fox" hat die für Mittwoch (29. April) in Mexiko City geplante Premiere von "X-Men Origins: Wolverine" aus Angst vor der drohenden Seuche abgesagt. In der am schlimmsten betroffenen und inzwischen zur Geisterstadt verwandelten Metropole grassiert das Virus derzeit und lähmt das öffentliche Leben. Bereits mehr als 100 Menschen sind dort an den Folgen der Pandemie gestorben.

Daher wird den Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika seitens der US-Gesundheitsbehörden dringend empfohlen, Reisen nach Mexiko zu vermeiden, wenn sie nicht unbedingt nötig seien. "Wir sind nicht nur um Hugh Jackmans Wohlergehen besorgt - und wir würden nie jemanden in sein Unglück schicken - aber wir müssen auch an das gesamte Team denken, für das wir Sorge tragen", sagte ein Sprecher von "Fox" gegenüber dem US-Magazin "People". "Und es gibt einfach keinen Grund, die Premiere unter diesen Umständen stattfinden zu lassen."

Die mexikanische Regierung bittet die Bevölkerung, zuhause zu bleiben, Schulen wurden geschlossen, und wie der Mediendienst "Variety" berichtet, haben die großen Kinoketten inzwischen alle ihre Theater dicht gemacht.

"Es gibt natürlich die Möglichkeit, dass wir es nachholen", ergänzt der Sprecher. "Hugh ist dort offensichtlich sehr beliebt, also gucken wir was passiert. Wir beobachten die Situation."

Dutzende Fälle von Schweinegrippe sind inzwischen auch in den USA aufgetreten. Aber bislang sind deshalb noch keine Filmpremieren in Hollywood abgesagt worden. "Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen" feierte gestern Abend Premiere, "X-Men" wird heute und "Star Trek" am Donnerstag gezeigt - aber auch diese Situation könnte sich schnell ändern, wenn sich das Virus weiter verbreiten sollte.

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