Hugh Jackman

"Vor zwölf Uhr mittags bin ich nie sexy!"

Beim Gala-Gespräch in Berlin verrät Hugh Jackman zehn Dinge über sich, die Sie garantiert noch nicht wussten

Hugh Jackman

Reality-Check mit Hugh Jackman, 40.

Trägt der "Sexiest Man Alive" seinen Titel zu Recht? Eindeutige Antwort nach dem Treffen in seiner Suite im Berliner "Hotel de Rome": Ja! Der "Wolverine"-Darsteller (Kinostart: 29. April) überzeugt auf ganzer Linie: mit stattlichen 1,90 Metern, lässigem Dreitagebart und jeder Menge australischem Charme.

Hugh Jackman

Traumtyp aus Down Under

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1. Wer ist für Hugh die "Sexiest Woman Alive"?

"Meine Frau natürlich! Ist zwar eine langweilige Antwort, aber ich muss ja auch morgen zu ihr zurück nach Hause fliegen! Außerdem finde ich Beyoncé extrem sexy - da ist meine Frau der gleichen Meinung. Ich würde alles dafür tun, mal in einem ihrer Videos mitzuspielen oder eine Zeit lang ihr Fahrer zu sein."

2. Was ist das Geheimnis des "Sexiest Man Alive"?

"Wie spät ist es? Halb elf? Dann bin ich im Moment gar nicht sexy. Mein Trick ist es, vor zwölf Uhr mittags nicht in den Spiegel zu schauen. Und nie nach sieben Uhr abends. Ehrlich gesagt, finde ich mich nicht besonders schön. Und ich kenne auch kein Model, dass so eine starke Körperbehaarung hat wie ich."

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3. Wer zierte die Wände seines Teenager-Zimmers?

"Olivia Newton-John. Mit der hätte ich damals sehr gern ein Date gehabt. Und ich habe diese Serie „Der Mann aus Atlantis“ geliebt - Patrick Duffy konnte unter Wasser atmen! Ich habe Stunden im Pool verbracht und versucht, das auch so hinzubekommen. Leider ohne Erfolg."

4. Welche Stars lieben seine Kinder?

"Meine Tochter mag 'Dora', eine Zeichentrickfigur. Und mein achtjähriger Sohn steht auf Hannah Montana. Das hat er mir letztens gestanden. Aber gleichzeitig flüsterte er mir ins Ohr: 'Bitte erzähl das niemandem.' Es war ihm peinlich. Außerdem würde er gerne der Anführer eines Massai-Stamms in Afrika sein. Ein bisschen ungewöhnlich für sein Alter."

Hugh Jackman in Tarnkleidung während seiner Moderation der Oscars 2009

Hugh Jackman in Tarnkleidung während seiner Moderation der "Oscars" 2009

5. Sein früherer Spitzname?

"'Wurm' oder 'Stöckchen'. Weil ich zu Schulzeiten so dünn war und aussah wie ein Spargeltarzan. Damals wog ich nur 70 Kilo. Jetzt sind es 25 Kilo mehr - bei der gleichen Größe."

6. Wie wurde er zu "Wolverine"?

"Ich habe 13 Monate vor Drehbeginn mit dem Training und der Diät begonnen. Bodybuilder sagen immer: 70 Prozent Diät, 30 Prozent Training. Ich habe jeden Tag an die 5000 Kalorien in mich reingefuttert. Und das größte Opfer war, dass ich jede Nacht um halb vier aufstehen musste, um mir Spiegeleier zu braten. Dazu gab es dunklen Toast, ohne Butter. Danach gab's alle drei Stunden etwas zu essen: gedünstetes Gemüse mit Fisch, dann Steak und Salat. Glauben Sie mir, momentan stehe ich total auf Cheeseburger."

7. Sein absoluter Lieblingsort?

"Das "Speedo's Cafe" am Bondi Beach in Sydney. Hier hänge ich immer morgens mit meinen Kinder ab, wenn ich eine Runde im Meer geschwommen bin. Ein fantastischer Ort, um seine Freizeit zu genießen. Und es gibt dort die besten Sandwiches überhaupt!"

8. Das Geheimnis seiner zwei Ringe?

"Der eine Ring ist ein Geschenk von meinem Geschäftspartner. Auf der Innenseite sind drei Worte eingraviert: Kreativität, Mut und Kommunikation. Und der andere ist mein Ehering."

9. Warum hat er schon seinen vierten Ehering?

"Meine Frau liebt schwere Dinge. Also ließ sie diesen wirklich schweren Ehering anfertigen. Weil ich aber oft für Rollen viele Kilos abnehmen musste, saß er sehr locker. Das ist auch der Grund, warum drei von ihnen bereits irgendwo auf dem Meeresboden liegen. Das gab zu Hause mächtig Ärger."

10. Seine schönste Erinnerung an die "Oscar"-Show?

"Es gab diesen Typen, Valdez, eine Art Bodyguard und Aufnahmeleiter in einem. Er wich bei den Proben nicht von meiner Seite. Dabei hat er kaum was gesagt. Kurz vor Beginn der Live-Übertragung standen wir hinter der Bühne. Und er zählte runter: Noch zwei Minuten, noch eine ... Als es schließlich noch 30 Sekunden bis zu meinem Auftritt waren, sagte er plötzlich: 'Hey Hugh, du gehst da jetzt raus und wirst die "Oscars" moderieren. Und ungefähr eine Milliarde Leute werden dir dabei zusehen. Viel Glück!' Das werde ich nie vergessen."

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