Hugh Grant

Verboten und ersteigert

Die britischen Gentleman können aufatmen: Hugh Grant hat vielleicht viel Erfolg bei ihren Frauen, seine Qualitäten als Ersteigerer hingegen sind bemitleidenswert. Unter den Hammer kam er trotzdem

Hugh Grant

Auf Partys ein Dauerbrenner, auf Auktionen eine Katastrophe. Die feine englische Gesellschaft hat seit Dienstagnacht einen neuen Geheimtipp: Will man auf Charity-Auktionen um begehrte Artikel bieten, sollte der Bietgegner sein. Auf der Auktion zugunsten der "National Film and Television School" in London bot zwar eifrig, ging aber komplett leer aus. Fährt der Mann nur nicht die richtige Strategie oder fehlte Hugh einfach das nötige Kleingeld?

In der letzten Zeit wurde es erschreckend ruhig um den sonst so beschäftigten Hugh. So wunderte es nicht, dass es der 48-jährige Schaupieler auf die zwei angebotenen Statistenrollen für die britische Comedy "Lost for Words" besonders abgesehen hatte. Knapp 21.000 Euro waren ihm die neuen Rollen wert. Aber: Pech gehabt! Ein liquiderer Herr hinten rechts hatte 3000 Euro mehr in der Tasche - und der Traum vom Engagement hatte sich für Hugh ausgeträumt. Ähnlich erfolglos seine Ausbeute beim nächsten Artikel. Mit Schauspielerkollegen lieferte sich Herr einen wahren Biet-Battle - und wurde überboten. Die Harry-Potter-Requisiten gingen an

Zum Ende des Abends war Hugh Grant dann aber wieder ganz vorne dabei. Zusammen mit Daniel Craig und musste er selbst auf das Podest und durfte Womanizer sein. "Casino Royale"-Produzentin Barbara Broccoli langte tief in die Tasche und durfte sich freuen. Der Kuss von Hugh und seinen Kollegen waren ihr immerhin 13.000 Euro wert.

mlu

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