Streik in Hollywood
© Getty Streik in Hollywood

Hollywood Hoffnung im Autoren-Streik

Der Streik in Hollywood hat die diesjährige "Golden Globes"-Gala verhindert und gefährdet die Oscar-Verleihung. Doch jetzt ist eine Lösung in Sicht

Das wäre schon mal geschafft: Die Vereinigung der Regisseure von Hollywood ("DGA") hat sich mit den großen Studios auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Dieser tritt ab 1. Juli in Kraft, löst damit den bestehenden Vertrag auf. In ihm wird festgelegt, dass die Regisseure mehr das Doppelte als bisher bekommen, wenn ein Filmstoff im Internet weiterverwendet wird.

Auch ein großer Schritt im seit zehn Wochen andauernden Autoren-Streik in Hollywood. Denn nun besteht die Hoffnung, dass sich auch die Drehbuchschreiber auf einen solchen Vertrag einlassen. Es war nämlich die Frage nach dem Lohn für Internet- und DVD-Verwertung, an der die Gespräche bei der letzten Runde gescheitert waren, so dass sich die Autoren daraufhin gezwungen sahen, in Streik zu treten.

Jetzt hat der "Verband der Film- und Fernsehproduzenten" den Autorenverband "Writers' Guild" zu neuen Gesprächen eingeladen. Die Studiobosse hoffen, "dass dieses Abkommen mit den Regisseuren ein Zeichen für den Anfang des Endes dieser sehr schwierigen Zeit für unsere Unterhaltungsindustrie ist", berichtet "handelsblatt.com".