Hillary Clinton + Jason SegelUnverhoffte Absage
Wenn die Außenministerin der USA einen persönlichen Brief schreibt, ist das eine Ehre - auch wenn es eine Absage ist. Schauspieler Jason Segel hat so ein Schreiben von Hillary Clinton bekommen. Es macht ihm allerdings trotzdem Mut
Damit hatte er nicht gerechnet: Der Schauspieler Jason Segel, der gerade seinen neuen Film "Five-Year Engagement" vorstellt, hatte in Talkshows und der Zeitschrift "Us Weekly" immer wieder betont, mit Hillary Clinton einen Film drehen zu wollen. "Ich habe das Gefühl, sie wäre eine gute Komödiantin", sagte der Schauspieler dem Blatt. Zu seiner Überraschung antwortete die US-Außenministerin prompt auf diese deutlichen Hinweise.
In einer kurzen, an den 32-Jährigen adressierten Notiz, die unter anderem "politico.com" veröffentlichte, schrieb sie: "Ich war hocherfreut über Ihr Interesse, die Kinoleinwand mit mir zu teilen. Wie Sie sich vorstellen können, bin ich im Moment etwas eingespannt, aber vielleicht kann ich Ihnen irgendwann helfen, Sarah Marshall zu vergessen ... erneut."
Damit spielte Clinton auf Segels Film "Forgetting Sarah Marshall - Nie wieder Sex mit der Ex" aus dem Jahr 2008 an. Für den Streifen hatte er das Drehbuch geschrieben und war in der Hauptrolle eines von seiner Freundin verlassenen Losers zu sehen. Der Schauspieler selbst brachte die Politikerin für eine mögliche Fortsetzung des Films ins Gespräch. Als Titel könne er sich "Sarah Marshall 2: Dieses Mal wird's persönlich" vorstellen, scherzte er im Interview mit "Us Weekly".
Obwohl ihre Zeit knapp bemessen ist, hat Hillary Clinton Segels Hoffnungen auf eine Zusammenarbeit noch nicht komplett zerstört. In ihrem Schreiben äußerte sie klare Vorstellungen für ein Filmprojekt: "Meine einzige Bedingung ist, dass die Muppets involviert sein müssen, das ist nicht verhandelbar." Das sollte kein Problem für den drehbuchschreibenden Segel sein, hatte er doch Ende vergangenen Jahres Kermit den Frosch und Miss Piggy mit dem Film "Die Muppets" vielbeachtet zurück ins Kino gebracht.
Sein sicheres Händchen für Filme hätte Jason Segel damit wohl gezeigt. Vielleicht könnte seine Idee, mit Hillary Clinton zu drehen, auch erfolgreich sein. Ihr kömodiantisches Talent hat sie mit dem Brief an den Schauspieler auf jeden Fall bewiesen.
iwe
