Hillary Clinton

Trennung schon in Sicht?

Hillary Clinton unter Druck: Die Chance, US-Präsidentin zu werden, schwindet dahin. Damit steht womöglich auch ihre Ehe vor dem endgültigen Aus

Trennung schon in Sicht? Hillary Clinton

Trennung schon in Sicht? Hillary Clinton

Zunächst scheint alles wie gehabt.

Ihr Blick ist entschlossen. Die Gesten sind kämpferisch. lässt nichts unversucht, um bei ihrem Auftritt in Siegeszuversicht zu verbreiten. Doch kaum hat sie das Rednerpult verlassen, zeigt die Fassade Risse. Die Kandidatin wirkt müde und deprimiert, zischt Ehemann Bill ungehalten an, als der ihr etwas ins Ohr flüstert. "Hillarys Nerven liegen blank. Mit jeder weiteren Vorwahl, die ihr innerparteilicher Gegner , 46, für sich verbuchen kann, steigt die Nervosität und innere Anspannung", verrät ein Insider gegenüber GALA.

Was wird nach der Wahl?

Was wird nach der Wahl?

Die als extrem ehrgeizig bekannte Politikerin spürt: Wenn sie das Ruder nicht bald herumreißt, könnte ihr Lebenstraum, erste Frau an der Spitze der USA zu werden, schnell zerplatzen. Ihr droht eine Niederlage, die auch im Privatleben Spuren hinterlassen dürfte. Sollte sie tatsächlich das Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur verlieren, sehen Experten die der Senatorin in akuter Gefahr. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es dann zu Turbulenzen kommt. Denn die Beziehung der Clintons lebt zum großen Teil von der gemeinsamen Leidenschaft für Politik und dem Streben nach Macht", meint Paartherapeut . Hillarys Präsidentschaft sei das Ziel, auf das beide jahrelang Hand in Hand hingearbeitet hätten. Nicht umsonst gaben ihr Journalisten den Spitznamen "Billary". Bill gilt als größter Trumpf im Wahlkampf.

Ein vorzeitiges Aus würde die Partnerschaft auf eine schwere Belastungsprobe stellen, die Frage nach dem Schuldigen für reichlich Zündstoff sorgen. Bereits im Januar soll Hillary Clinton außer sich vor Wut gewesen sein, als ihr Mann mit allzu scharfen Angriffen auf Obama dem Erzrivalen die Wähler in die Arme trieb. So hatte sie sich die Unterstützung durch den ehemaligen Präsidenten nicht vorgestellt. Manche US-Blätter vertreten sogar die These, die Clintons würden längst eine Zweckehe führen, ihr Glück sei bloß gespielt.

Familie Clinton hält zusammen

Familie Clinton hält (noch) zusammen

Hinter den Kulissen hätten beide einen Pakt geschlossen, behauptet etwa der "Globe". Bis zum Ende des Vorwahlkampfs, heißt es, wollten beide noch das Powerpaar geben. Doch sollte Hillary scheitern, sei eine nach 32 turbulenten Ehejahren nur noch eine Frage der Zeit. Nicht Liebe, sondern politische Ambition erhalte ihre Beziehung am Leben.

Auch der renommierte Journalist Carl Bernstein, der einst die Watergate-Affäre aufdeckte, mischte sich mittlerweile in die Diskussion ein, gibt sich allerdings zurückhaltender. "Niemand außer den Clintons selbst kann sagen, worauf ihre Ehe tatsächlich basiert", so der Hillary-Clinton-Biograf. An ein drohendes Beziehungs-Aus glaubt er nicht, denn "Hillary wurde von ihrer Mutter stets eingebläut, dass die ihr eine Scheidung niemals verzeihen würde".

Ob Zweckehe oder nicht, eins ist sicher: Bis 4. März dürfte der Druck auf Hillary bis ins Unermessliche wachsen. Wenn sie an diesem Tag die Vorwahlen in Ohio und Texas nicht deutlich gewinnt, wird sie mit ihrer Familie wohl kein zweites Mal ins Weiße Haus einziehen.

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