Helge Schneider

Mit Mandarine gegen den Terror

Terroralarm statt Fußball in Hannover: Auch Helge Schneider musste wegen der Terrorgefahr einen Auftritt absagen und reagierte auf besondere Art und Weise

Helge Schneider

Helge Schneider

Der Dienstagabend (17. November) brachte nicht nur für Fußball-Fans einen mittelschweren Schreck: Die Behörden sagten das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Holland in wegen Terror-Gefahr ab - auf einmal schienen die schlimmen Geschehnisse von Paris noch ein Stück näher. Während die konkreten Hintergründe der Absage noch unklar scheinen, haben sich einige Stars im Netz bereits zu Wort gemeldet. Mit Bestürzung, aber auch mit Trotz und sogar Humor.

musste wegen der Terrorgefahr eine Lesung absagen. Der 60-Jährige postete daraufhin ein Video auf Facebook . filmte sich selbst in einem Hotelzimmer. In demonstrativer Seelenruhe schält er eine Mandarine. "Man sagt, Vitamine wären gesund", so der Spaßmacher in dem zweiminütigen Clip. "Als ich angefangen habe, Musik zu machen und solche Sachen, habe ich mir nicht so direkt ausgedacht, dass es einiges Tage mal so kommen würde, dass ich mal was absage. Obwohl ich äußerst durchtrainiert bin und fit."

Kung-Fu-Kicks gegen die Terrorgefahr

Unterkriegen lassen will sich Schneider auf keinen Fall: "Ich kann nur sagen, wenn das so weitergeht und ich am Ende morgen auch noch mal absagen muss - dann komm ich Donnerstag wieder." Zur Bekräftigung zeigte er noch ein paar Kung-Fu-Kicks.

Jetzt in Hannover

Posted by Helge Schneider on Dienstag, 17. November 2015

Evakuierung der Arena

Als einer der ersten überhaupt hatte ARD-Kommentator Bernd Schmelzer, 50, die Neuigkeiten über die der Hannoveraner Arena getwittert. "So ein Wahnsinn" und "unfassbar" kommentierte der TV-Mann seine Handyschnappschüsse von der Räumung. Kurz darauf äußerte sich , 37: "Schade! Aktuell scheinen die Spinner zu erreichen, was sie erreichen wollten ...", postete er ernüchtert.

Nach den Terroranschlägen von Paris

Die Eagles of Death Metal kehren zurück

Nicht einmal vier Wochen nach den Terroranschlägen in Paris, kehren die "Eagles of Death Metal", die US-Band, die während des Attentats im Club Bataclan ein Konzert gegeben hat, an den Ort des Geschehens zurück. Jesse Hughes und Dave Catching stehen fassungslos vor dem Blumenmeer.
Sänger Jesse Hughes und Gitarrist Dave Catching liegen sich vor dem Bataclan im Arm.
Leadsänger Jesse Hughes schaut sich die Trauerkarten genauer an.
Die Erinnerungen an die schreckliche Nacht in Paris stehen Jesse Hughes ins Gesicht geschrieben.

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Ähnlich betrübt und besorgt klangen die Tweets einiger Promis aus dem Fußball-Geschäft. "Der Terror hält Einzug in unser Leben. Was bis Freitag undenkbar war, ist seit diesen Tagen Realität. Ich bin entsetzt und tieftraurig", erklärte Ex-Profi und "Let's Dance"-Star Hans Sarpei, 39. Moderator , 50, empfand die Situation als "Irrsinn": "Es ist an der Zeit, den Sicherheitskräften ein großes Lob und Danke! zu sagen!"

#FickDichISIS

Mit gelähmtem Entsetzen wollten dann aber nicht alle Stars den Abend verstreichen lassen. Pocher verlagerte trotzig sein Interesse auf das Match England gegen Frankreich. Wohl nicht nur als Unterstützung in fußballerischer Hinsicht schrieb er: "ALLEZ LES BLEUS!!!" - und fügte den Hashtag "#FickDichISIS" hinzu. Musikstar Maceo Parker, 72, hätte am Dienstag ebenfalls in Hannover auftreten sollen, sein Konzert wurde abgesagt. Als "das Beste" bezeichnete er die Entscheidung, versprach aber auch: "Wir werden so bald wie möglich wiederkommen".

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