Helen Mirren

Moorbad in "Sexy-Anhalt"

Schauspielerin Helen Mirren konnte sich schnell mit ihrem Drehort in Deutschland anfreunden und ließ es sich in ihren Arbeitspausen richtig gutgehen

Helen Mirren

Oscar-Preisträgerin freute sich, als der Drehort für ihren neuen Film "The Last Station" nach Pretzsch, einen kleinen Ort bei Wittenberg, verlegt wurde - nach "Sexy-Anhalt", wie die Schauspielerin ihren neuen Arbeitsort augenzwinkernd betitelte. Gut gelaunt sprang die 62-Jährige gleich in ein Moorbad, um sich vom Drehalltag zu entspannen. "Das war fantastisch", schwärmte .

"The Last Station" erzählt von den letzten Lebensmonaten des russischen Dichters . Der kanadische Schauspieler spielt , Mirren ist seine Frau Sofya.

Tolstoi starb 1910 auf einem abgelegenen, russischen Bahnhof an einer Lungenentzündung. Da der Film einzig mit Fördermitteln aus Deutschland produziert wird, wurde bundesweit nach einem Bahnhof gesucht, der besonders alt und russisch aussieht. Die Station in Pretzsch war dafür wie geschaffen und wurde für die zweiwöchigen Dreharbeiten extra außer Betrieb genommen.

"Dieser Teil von Sachsen-Anhalt ähnelt Russland sehr, mit dem Wald und der reifen und wilden Natur", meint . Der 78-Jährige begab sich in den Drehpausen in Wittenberg und auf Spuren. Seine Kollegin Helen erkundete die Landschaft per Auto und war begeistert von der Elbe und den zahlreichen Windrädern in der Gegend.

2009 soll "The Last Station" in die Kinos kommen.

rbr

Mehr zum Thema

Star-News der Woche