Heidi Klum

Ideenklau bei GNTM

Heidi Klums Castingshow "Germany's next Topmodel" startet mit vielen Neuerungen in die elfte Staffel

Castingshow "Germany's next Topmodel" geht in die nächste Runde. Am Donnerstag (04. Februar, 20:15 Uhr, ProSieben) startet die bereits elfte Staffel - und zwar runderneuert. Zuletzt hatten die Quoten der Show geschwächelt, sodass das Format nun eine Auffrischungskur erhalten hat. Was genau hat sich verändert?

Update Freitag, 05. Januar 2016: Ist beim neuen Format alles nur geklaut?

Gestern Abend war es endlich soweit! Die elfte Staffel von "Germany's Next Topmodel" hat auf ProSieben gestartet und direkt in der ersten Folge wurden den Zuschauern einige Neuerungen des Castingformats präsentiert. Eine der größten Veränderungen in der Sendung ist wohl das Wettbewerbsprinzip unter den Jurymitgliedern. Die Juroren Michael Michalsky und sollten jeweils ein Team bilden, bestehend aus den Mädchen mit denen sie in den kommenden Wochen zusammenarbeiten möchten. Doch die Idee der Teamgründung hat stark an das Prinzip der Castingshow "The Voice of Germany" erinnert. Hat sich Heidi da etwa was abgeguckt?

Bei Uneinigkeit entscheidet Heidi

Nachdem die Top 30 ihre erste große Modeschau vor prominentem Publikum laufen durften, sollte sich im neuen Auswahlverfahren entscheiden, für wen die Reise weitergeht und in wessen Team man die Stationen der Castingshow meistern wird. Jede Kandidatin musste einzeln noch einmal den Laufsteg entlang laufen, während Thomas' und Michaels juckende Finger über ihren Buzzern schwebten. Wenn sie den Buzzer betätigen, darf das Mädchen in ihr Team, buzzert niemand, fliegt sie raus und wenn beide das Mädchen wollen, muss Heidi entscheiden, in wessen Team die Kandidatin darf.

Mit schlagfertigen Argumenten wie:"Du gehörst in mein Team!", "Nein, das sehe ich anders. Du musst in MEIN Team!" wurde der Modelmama die Entscheidung natürlich nicht leicht gemacht, doch letztendlich hat sie eine Lösung gefunden, die alle zufriedenstellte: Immer abwechselnd wurde den Juroren eine Kandidatin zugeteilt.

Noch mehr Ideenklau in den kommenden Folgen?

In den kommenden Folgen erwartet die Zuschauer also nicht nur ein Wettkampf unter den Kandidatinnen, sondern auch zwischen den beiden Juroren. Wie diese "Battles" dann aussehen werden und ob man sich auch hier vom "The Voice"-Format hat inspirieren lassen, wird sich noch herausstellen. Wir dürfen gespannt sein, wie Heidi den Konkurrenzkampf in ihrer Show koordinieren wird.

Neue Jury

Neben Topmodel Heidi Klum, 42, und Creative Director Thomas Hayo, 46, verstärkt dieses Jahr Modeschöpfer Michael Michalsky, 48, die Jury. Er löst Designer ab.

Das sagt die Jury

Auf der Homepage von ProSieben kommen die Juroren selbst zu Wort. Heidi Klum freut sich auf die Überraschungen: "Ich freue mich wieder sehr auf die neue Staffel. Vor allem, weil sie wirklich viele Überraschungen bereithalten wird." Thomas Hayo überzeugt das neue Konzept: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kandidatinnen, denn das Aufeinandertreffen all dieser unterschiedlichen und spannenden Charaktere ist für mich immer wieder aufs Neue faszinierend. Und auf eine elfte Staffel, die dank ihrer konzeptionellen Neuausrichtung mit einer neuen Wettbewerbsebene viele interessante neue Geschichten verspricht."

Michael Michalsky, der Neue im Team, möchte den jungen Frauen möglichst real die Anforderungen des echten Modellebens zeigen: "Mit Fairness, Know-How und starkem Willen werde ich die Kandidatinnen unterstützen, die sich wirklich anstrengen. Denn wir suchen nicht irgendjemanden. Wir suchen Germany's Next Topmodel. Das ist ein hoher Anspruch. Die elfte Staffel wird spannender. Es gibt zum ersten Mal ein Battle, also einen Wettbewerb zwischen den Teams der beiden Juroren - von Thomas Hayo und mir. Jeder Juror kümmert sich um "seine" Gruppe von Models. Dadurch entstehen eine neue Form der Dramatik und ein direkter Wettbewerb. Ich finde das klasse. Natürlich soll eine Frau aus meiner Gruppe gewinnen. Heidi Klum hat dabei die Rolle der neutralen Entscheiderin, da sie auf keiner Seite steht, sondern über den beiden Teams. Sie ist die Chefin. Aber natürlich kämpfe ich für meine Models."

Nach "Germany's next Topmodel"-Teilnahme

Welchen Weg gingen Heidis Mädels?

Als Heidi Klum ihre erste eigene Lidl-Kollektion in New York vorstellt, bekommt sie auf dem Laufsteg Unterstützung von einigen hübschen Models. Und siehe da: Zwei von ihnen kennen wir aus ihrer Castingshow "Germany's Next Topmodel".
Staffel 5  Bei Alisar Ailabouni müssen wir mehrfach hingucken, bis wir sie auf Heidis Lidl-Laufsteg erkennen. Sie hat sich seit ihrem Sieg in 2010 ganz schön verändert und macht jetzt einen viel souveränen Eindruck als noch damals in der Castingshow. Das liegt sicherlich daran, dass Alisar im Ausland ein extrem gefragtes Model ist und mittlerweile extrem viel Erfahrung hat - nur wir bekommen davon nicht mehr viel mit.
Staffel 12  Céline Bethmann erkennt man da schon viel schneller, als sie nach Alisar den Runway betritt. Ihr Sieg bei GNTM ist ja schließlich nur wenige Monate her. Außerdem hat man sie seither gut im Auge behalten können. Sie modelt noch immer für Gillette, läuft auf der Berliner Modewoche und versucht nun, New York zu erobern.
Staffel 3:  Damals hieß es, sie würde durch ihre endlos langen Beine die nächste Nadja Auermann werden. Doch nach ihrem Sieg bei GNTM tat sich rein gar nichts bei Jennifer Hof. Keine Catwalk-Jobs, keine Shooting, keine Modelkarriere. Stattdessen verschwand sie komplett von der Bildoberfläche. Umso überraschender war nun ihr Comeback auf der "Remus Lifestyle Night". Neun Jahre liegen zwischen damals und heute. In der Zwischenzeit hat sie zwei Töchter bekommen, ist seit anderthalb in festen Händen und macht eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Nur eines ist noch so wie bei ihrem Sieg in 2008: der blonde Kurzhaarschnitt, den ihr Modelmama Heidi verpasste.

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Zwei Teams - ein Battle

Erstmals treten die Kandidatinnen in zwei Teams gegeneinander an. "Team Thomas Hayo" und "Team Michael Michalsky" betreuen jeweils eine Gruppe Mädchen, wie ProSieben nun bestätigte. Per Buzzer können sie ein Mädchen zu sich ins Team holen - das erinnert sehr an die ProSieben-Show "The Voice of Germany". Wollen beide Männer das Mädchen, habe Heidi Klum das letzte Wort, nicht die Kandidatin. Maximal zwölf Kandidatinnen darf jeder auswählen.

Luxus ade

Das luxuriöse Model-Leben in einer tollen Villa ist ab Staffel elf Geschichte. Wie ProSieben bekannt gab, werden die Mädchen dieses Mal auf ihren Reisen in Hostels untergebracht. "Mehrbettzimmer statt Suiten, Stockbetten statt Queen-Size Betten, Instant-Kaffee statt Café au lait", heißt es vom Sender. Auch Heidi Klum unterstützt diese Neuerung. "Welches Newcomer-Model wohnt in einer Villa, bevor es überhaupt jemals einen Job ergattert hat?", so das Topmodel.

Germany's Next Topmodel

Heidi Klum und ihre Mädchen

Staffel 11  Kaum sind die Castings in Deutschland vorbei, da wird schon wieder geshootet, was das Zeug hält. Hinter der Kamera gibt Heidi Klum ihren in neonpink gekleideten Models Tipps. Der Spaß kommt dabei natürlich nicht zu kurz.
Ganz der Profi: Mit einem prüfenden Blick checkt Heidi Klum die Foto-Resultate ihrer Mädchen. So richtig warm scheint es in Los Angeles jedoch nicht zu sein. Das Topmodel muss sich mit einem flauschigen Mantel warmhalten.
Doch nicht nur hinter der Kamera hält sich Heidi auf. Sie erklärt auch direkt am Shooting-Set, wie man am allerbesten posiert. Sie weiß es ja schließlich.
Das offizielle Jury-Foto ist da: Gemeinsam mit Thomas Hayo und Designer Michael Michalsky sucht Heidi Klum "Germany's Next Topmodel" 2016.

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Auf Achse

Weniger Luxus, dafür mehr auf Reisen. Die Juroren und ihre Nachwuchsmodels erkunden dieses Mal gemeinsam die Welt. Es beginnt alles in Berlin. Dann werden nach Angaben des Senders zum Beispiel Fuerteventura, Los Angeles, Madrid, Mailand, New York und Sydney angesteuert.

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