Heather Mills
© Wireimage.com Heather Mills

Heather Mills Die Ex kassiert

Die Richter haben gesprochen: Rund 30 Millionen Euro ist die vierjährige Ehe mit Paul McCartney für Heather Mills wert. Die freut sich, schimpft ein bisschen auf den Ex - und soll schon eine Berufung planen

Ihr Ziel hat sie nicht erreicht: 50 Millionen Pfund wollte Heather Mills nach einem schlagzeilenreichen Scheidungskrieg von ihrem Ex, Alt-Beatle Paul McCartney, haben. Bekommen hat sie nach dem Willen der Familienrichter nun knapp die Hälfte. Das sind immerhin rund 30,5 Millionen Euro, zum Teil als Geld, zum Teil in Form von Wertgegenständen wie Immobilien, die sie derzeit schon hat und nun offiziell behalten darf. Dazu kommt eine Summe von rund 45.000 Euro pro Jahr als Unterhaltszahlung für die gemeinsame Tochter Beatrice. Außerdem zahlt McCartney auch Kindermädchen und Schulen für die Vierjährige.

Vor dem Gerichtsgebäude wartete bereits eine Horde von Fotografen auf die 40-Jährige. Denen erzählte sie, sie sei "sehr, sehr glücklich" mit dem, was sie da vor den Richtern erreicht habe. Sie rate Frauen, auf teure Anwälte zu verzichten und selbst für ihre Interessen einzustehen, sagte die streitbare Dame, die ihrem Anwaltsbüro während des Prozesses das Mandat entzogen hatte. Das Geld, das sie an die Anwälte hätte zahlen müssen, werde sie lieber für wohltätige Zwecke investieren, verriet Heather Mills. Gleiches gilt nach ihren Angaben auch für einen Teil der Summe, die sie sich nun vor Gericht erstritten hat. Paul McCartney äußerte sich nicht zum Urteil. "Wie traurig, dass er mir und Beatrice zumuten musste, das alles durchzumachen", so Frau Ex-McCartney noch.

Ganz beendet soll das Spektakel allerdings noch nicht sein - britische Medien berichten, dass Heather Mills nun noch in einer Berufungsverhandlung dafür sorgen möchte, dass die Einzelheiten der Scheidungsregelung, die ihre Tochter betreffen, nicht an die Öffentlichkeit gelangen.