Heath Ledger
© Wireimage.com Heath Ledger

Heath Ledger Sein Tod war ein Unfall

Die Untersuchungen über das Ableben von Schauspieler Heath Ledger sind beendet. Die New Yorker Gerichtsmediziner fanden eine Überdosis an gewöhnlichen Medikamenten im Körper

Eine am Mittwoch veröffentlichte Erklärung aus dem Büro der New Yorker Gerichtsmedizin bestätigt, dass für den Tod des Schauspielers Heath Ledger am 22. Januar eine versehentlich überdosierte Mischung verschreibungspflichtiger, aber normaler Medikamente der Grund sei. Die Sprecherin der Behörde, Ellen Borakove, wird von NBC und "people.com" zitiert: "Herr Heath Ledger starb an einer akuten Vergiftung durch die Kombination der Wirkstoffe Oxycodon, Hydrocodon, Diazepam, Temazepam, Alprazolam und Doxylamin." Bei den genannten Medikamenten handelt es sich um Schmerz- und Hustenmittel, Medikamente gegen Angststörungen und Schlafmittel. "Wir haben daraus geschlossen, dass es sich um einen auf Medikamentenmissbrauch basierenden Unfalltod handelt," sagte die Pressefrau weiter. Die Mitteilung war am Dienstag um einen Tag aufgeschoben und bereits mit Spannung erwartet worden.

Schon als man den jungen Schauspieler leblos in einer Wohnung in Manhattan entdeckte, fanden sich in der Nähe des Körpers Medikamente. Nach Ledgers Tod machten in der Presse dennoch schnell Vermutungen über einen Drogentod des "Brokeback Mountain"-Helden die Runde. Sollten diese nun durch die offiziellen Untersuchungsergebnisse zerstreut werden, dürfte das Ledgers Familie am meisten freuen. Die hatte unter den Gerüchten sehr gelitten.

Ledgers Ex-Freundin Michelle Williams und die gemeinsame Tochter Matilda sind inzwischen in der australischen Heimat des Schauspielers angekommen. Dort wird vermutlich am Samstag eine Beisetzung des Hollywoodstars im Familienkreis stattfinden. Die amerikanischen Freunde konnten bereits in der Woche nach dem überraschenden Todesfall im Rahmen einer kleinen Trauerandacht in Los Angeles Abschied nehmen.

Sie waren nicht die einzigen, die an den Blondschopf dachten: Nach dem Tod von Heath schnellten die Verkäufe seiner Filme auf DVD in die Höhe, drei Stück schafften es in die "Top 25" von "Amazon.com", darunter auch sein Hollywood-Erstling "Zehn Dinge, die ich an dir hasse".