Heath Ledger Dunkle Nacht der Seele

Heath Ledger litt schon viele Jahre an schweren Depressionen, wird in einer neuen Biografie enthüllt

Was ist in der letzten, einsamen Nacht

seines Lebens passiert? Starb Heath Ledger durch eine Verkettung tragischer Umstände oder beging er Selbstmord? Mehr als neun Monate nach dem Tod des Schauspielers bewegen diese Fragen seine Fans noch immer.

Neue Einsichten in die dunklen Seiten des Heath Ledger liefert jetzt eine Biografie, die gerade in England erschienen ist. In ihrem 300 Seiten starken Buch behauptet die preisgekrönte Journalistin Janet Fife-Yeomans, dass Heath Ledger schon seit Jahren schwer krank war. "Er litt an schweren Depressionen, die nach seiner Trennung von Michelle Williams wieder mit voller Kraft ausbrachen", sagt die Autorin im Interview mit GALA. Trotzdem glaubt sie nicht an die Selbstmordthese: "Er war am Abend vor seinem Tod physisch und psychisch total erschöpft und suchte verzweifelt nach Schlaf. Es war ein tragischer Unfall."

Das Buch der Reporterin des "Daily Telegraph" ist eine spannende Lektüre, weil sie bei ihrer monatelangen Recherche mit vielen Freunden und Verwandten Heaths gesprochen hat. So hat sie herausgefunden, dass auch andere Mitglieder seiner Familie mit Depressionen zu kämpfen hatten und haben. Unter anderem traf sich die Journalistin mit Heath Ledgers Onkel Haydn, der offen über seine Krankheit sprach. "Es macht mir nichts aus, wenn die Leute wissen, dass ich diese Probleme habe. Es ist eine Schande, dass ich so lange auf die richtige Diagnose warten musste", so der 52-Jährige.

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