Hayden Panettiere
© Wireimage.com Hayden Panettiere

Hayden Panettiere Sie backt gern große Brötchen

Ihr Nachname bedeutet auf Italienisch Bäcker: Hayden Panettiere. Als Schauspielerin ist die 18-Jährige schon lange ganz oben mit dabei

Barfuß sitzt sie auf einem großen Plüschsofa im Hotel "Bayerischer Hof" in München. 1,55 Meter ist sie klein, trägt ein blaues Kleidchen im Babydollstil. Neben ihr: eine Marc-Jacobs-Handtasche. Wenn man nicht wüsste, dass Hayden Panettiere ein Hollywood- Star ist, man würde sie für ein ganz normales Schulmädchen halten. Schon im Alter von elf Monaten tauchte sie im Fernsehen auf: Erst drehte sie Werbespots, mit vier Jahren spielte sie in der amerikanischen TV-Soap "One Life To Live", mit zwölf war sie die Tochter von Calista Flockhart in der Kultserie "Ally McBeal". Zurzeit steht die 18-Jährige mit Julia Roberts für einen Kinofilm vor der Kamera. In München ist sie, um ihre Mystery-Serie "Heroes" vorzustellen, die ab 10. Oktober im deutschen Fernsehen läuft und in den USA der Quotenhit der Saison ist. Panettiere spielt darin eine Cheerleaderin, die über erstaunliche Wundheilungskräfte verfügt. Bevor das Gespräch mit GALA beginnen kann, nimmt Hayden Panettiere aber erst noch dankend ihre Roomservice-Bestellung entgegen: einen riesigen Teller voll mit Schokoriegeln, Keksen, Bonbons und Schokolade.

Wollen Sie das etwa alles essen?

(lacht) Vielleicht nicht alles, aber das meiste! Ich liebe Süßigkeiten, und da liegen ganz fantastische Sachen, denen ich nicht widerstehen kann.

Müssen Sie denn auf Kalorien achten?

Schon ein bisschen, ja. Ich meine, ich spiele in "Heroes" eine junge Cheerleaderin, also muss ich schon gut aussehen und darf nicht allzu sehr auseinander gehen.

Kochen Sie auch selbst?

Fast nie. Wenn ich mal Zeit habe, dann gehe ich am liebsten zum Essen aus.

Sie sind vor gut einem Monat 18 geworden. Was haben Sie zum Geburtstag bekommen?

Eigentlich sind Geschenke für mich nicht mehr wichtig - wichtig ist, wer man ist, wie man sich entwickelt hat. Aber meine Großeltern haben mir etwas ganz Tolles geschenkt: Sie haben mir ein Album zusammengestellt mit Fotos von mir im Babyalter bis jetzt.

Fühlen Sie sich denn erwachsen?

Nicht wirklich. Ich fühle mich sehr jung und möchte noch so viel erleben. Ich will durch die Welt reisen, Leute treffen, Abenteuer erleben. Erwachsen sein klingt so, als wäre all das schon vorbei.

Haben Sie manchmal das Gefühl, ein normales Leben verpasst zu haben? Schließlich treten Sie schon im Fernsehen auf, seit Sie ein Baby waren.

Überhaupt nicht. Trotz meiner Arbeit konnte ich als Kind ein ganz normales Leben führen, mit vielen Freunden. Ich bin auf normale Schulen gegangen, meine Familie war und ist immer für mich da. Außerdem: Wie sollte ich ein Leben ohne die Kameras vermissen, wenn ich nie eins hatte?

Was wäre aus Ihnen geworden, wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte?

Wahrscheinlich hätte ich irgendwas mit Tieren gemacht, ich liebe Tiere! Ja, wahrscheinlich wäre ich Zoologin geworden.

Sie haben schon so viel erreicht. Wo sehen Sie sich in zehn, zwanzig Jahren?

(überlegt) Ich hoffe, dass ich dann immer noch diesen großartigen Job ausüben und damit erfolgreich sein werde. Und ich hoffe, dass ich bis dahin eine Familie habe.

Dürften Ihre Kinder denn auch als Babys schon vor die Kamera?

Nein, damit sollen sie bitte bis nach der Schule warten. Selbst wenn das alles bei mir gutgegangen ist, müssen meine Kinder es ja nicht genauso machen.

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