Harper Lee
© Getty Images Harper Lee

Harper Lee Tod einer großen Schriftstellerin

Eine große US-Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts ist gestorben: Harper Lee, Autorin des Bestsellers "Wer die Nachtigall stört", ist tot

Harper Lee: Der Herzog von Westminster - Gerald Cavendish Grosvenor, einer der reichsten Männer der Welt, ist im Alter von nur 64 Jahren gestorben. Ein Sprecher des Hauses hat mitgeteilt, dass der Herzog auf seinem Landsitz Abbeystead in Lancashire erkrankt ist, vermutlich einen Herzinfarkt erlitten hat.
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Eine schillernde Figur der US-Literatur ist aus dem Leben geschieden: Harper Lee, Autorin des Klassikers "Wer die Nachtigall stört", ist in ihrer Heimatstadt Monroeville im Alter von 89 Jahren gestorben, wie unter anderem die Webseite "AL.com" berichtete. Mitarbeiter der Stadtverwaltung bestätigten der "New York Times" den Todesfall. Über Todeszeitpunkt und -umstände wurde zunächst nichts bekannt.

Harper Lee war 1960 mit ihrem Debüt "Wer die Nachtigall stört" - im Original "To Kill A Mockingbird" - rasch berühmt geworden. Der mit autobiografischen Elementen gespickte Roman über Rassismus in den US-Südstaaten erhielt Übersetzungen in gut 40 Sprachen, verkaufte sich mehr als 40 Millionen Mal und brachte Lee einen Pulitzer-Preis ein. Auch die Verfilmung mit Gregory Peck (1916 bis 2003) in der Hauptrolle wurde zum Erfolg und gewann drei Oscars.

Freundin Truman Capotes

Kurioserweise sollte es mehr als 50 Jahre lang aber auch die letzte Buchveröffentlichung der Autorin bleiben. Erst im August 2015 erschien der Roman "Gehe hin, stelle einen Wächter", vermutlich eine frühere Version von "Wer die Nachtigall stört". Lange hielten sich Gerüchte, Lees Bestseller sei eigentlich vom Autoren Truman Capote (1924 bis 1984), einem Weggefährten und Jugendfreund Lees, geschrieben worden.

Harper Lee hatte zuletzt jahrzehntelang zurückgezogen in Monroeville gelebt.