Harper Lee

Tod einer großen Schriftstellerin

Eine große US-Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts ist gestorben: Harper Lee, Autorin des Bestsellers "Wer die Nachtigall stört", ist tot

Harper Lee

Harper Lee

Eine schillernde Figur der US-Literatur ist aus dem Leben geschieden: Harper Lee, Autorin des Klassikers "Wer die Nachtigall stört", ist in ihrer Heimatstadt Monroeville im Alter von 89 Jahren gestorben, wie unter anderem die Webseite "AL.com" berichtete. Mitarbeiter der Stadtverwaltung bestätigten der "New York Times" den Todesfall. Über Todeszeitpunkt und -umstände wurde zunächst nichts bekannt.

Harper Lee war 1960 mit ihrem Debüt "Wer die Nachtigall stört" - im Original "To Kill A Mockingbird" - rasch berühmt geworden. Der mit autobiografischen Elementen gespickte Roman über Rassismus in den US-Südstaaten erhielt Übersetzungen in gut 40 Sprachen, verkaufte sich mehr als 40 Millionen Mal und brachte Lee einen Pulitzer-Preis ein. Auch die Verfilmung mit (1916 bis 2003) in der Hauptrolle wurde zum Erfolg und gewann drei Oscars.

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Kurioserweise sollte es mehr als 50 Jahre lang aber auch die letzte Buchveröffentlichung der Autorin bleiben. Erst im August 2015 erschien der Roman "Gehe hin, stelle einen Wächter", vermutlich eine frühere Version von "Wer die Nachtigall stört". Lange hielten sich Gerüchte, Lees Bestseller sei eigentlich vom Autoren (1924 bis 1984), einem Weggefährten und Jugendfreund Lees, geschrieben worden.

Harper Lee hatte zuletzt jahrzehntelang zurückgezogen in Monroeville gelebt.

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