Gwyneth Paltrow
© WireImage.com Gwyneth Paltrow

Gwyneth Paltrow Trost-Patrouille

Ihre Ehekrise lässt Gwyneth Paltrow einfach nicht zur Ruhe kommen. Doch immerhin hat sie viele Männer, bei denen sie Verständnis findet ...

Gwynnie Wirbelwind – so wird Gwyneth Paltrow, 37, dieser Tage von ihren Freunden genannt. Die zweifache Mutter hält es kaum länger als eine Woche an einem Ort aus. Offiziell sind ihre vielen Verpflichtungen Schuld daran. Im Umfeld der Schauspielerin weiß man jedoch: Sie flieht vor den eigenen Gefühlen. Wie soll es mit ihrem Ehemann Chris Martin, 33, nur weitergehen?

Gerade erst reiste Gwyneth innerhalb von zehn Tagen zunächst zur Fashion Week in New York, von dort zum Set in Nashville, flog zurück nach New York, dann nach London, jettete kurz zu den Laureus Awards nach Abu Dhabi und wieder zurück nach London. Zwar rät die busy Blondine in ihrem Online-Tagebuch goop.com, "ab und zu mal Pause zu machen und richtig auszuschlafen". Aber genau das ist für Gwyneth derzeit leicht gesagt, aber schwer umzusetzen. Über den Grund für ihre Unrast herrscht Gewissheit im Freundeskreis: Das viele Reisen lenkt Gwyneth davon ab, dass ihre Ehe mit Chris nur noch auf dem Papier besteht. Die beiden haben sich schon seit Wochen nicht mehr gesehen, und die Welttournee von Chris' Band Coldplay taugte nur bedingt als Erklärung.

Früher ließ sich Gwyneth weder von fernen Ländern noch von anstrengenden Reisen abhalten, wenn sie Chris nahe sein konnte. Für ihren Mann und die Liebe jettete sie als Groupie de luxe zu vielen Konzerten, stand mit Tochter Apple, 5, in der ersten Reihe. Heute hingegen nutzt die Oscar-Preisträgerin, die sich für die Familie eine lange Auszeit genommen hatte, ihre Karriereplanung, um Solo-Wege gehen zu können. Am Set des Musikdramas "Love Don't Let Me Down" fiel Gwyneth ihren Kollegen eher als übellaunig und bedrückt denn als motiviert und beschwingt auf: "Sie wirkte nicht glücklich. Irgendetwas schien ihr auf der Seele zu liegen", erzählt ein Set-Mitarbeiter.

Die Trost-Patrouille besteht aus Jeff Soffer, Tim McGraw und Gary Lightbody.
© Getty ImagesGwynnies Trost-Patrouille von links nach rechts: Jeff Soffer, Tim McGraw und Gary Lightbody.

Unterstützung sucht und findet sie jetzt bei alten Freunden. Einer davon ist Gary Lightbody. Den Frontmann der Band Snow Patrol hatte Gwyneth bei einem Coldplay-Auftritt hinter der Bühne kennengelernt. Snow Patrol waren eine Zeit lang als Vorband für Coldplay aufgetreten, und seitdem versteht sich Gary, 33, blendend mit Gwyneth. Wie auch ihr Schwager Alex Martin. Der Bruder von Chris lebt in London, arbeitet als DJ und ist für Gwyneth zu jeder Zeit erreichbar. Alex ist einer jener Männer, die sich kümmern, die zuhören können, die für sie da sind - genau wie ihr derzeitiger Schauspielkollege Tim McGraw.

Mit Jeff Soffer hingegen, mit dem Gwyneth im Herbst 2008 eine Affäre gehabt haben soll, trifft sie sich gern bei Society-Events. Der Inhaber des "Fontainebleau"-Hotels in Miami weiß sie abzulenken: Playboy Soffer fühlt sich einfach wohl im Showbiz. Dass Gatte Chris sie nie über den roten Teppich begleiten wollte, war schon seit je eine Belastung für die Beziehung gewesen.

Und jetzt? Die Coldplay-Tour ist beendet. Zurück in London wird Chris feststellen, dass das gemeinsame Zuhause gerade komplett umgebaut wird. Gwyneth hat die Handwerker bestellt, um aus ihrer Villa im Norden Londons ein Superhaus mit 33 Zimmern zu machen. Bleibt abzuwarten, ob das Paar die Leere füllen kann.

Frank Siering
Mitarbeit: Arndt Striegler