Gwyneth Paltrow
© Splashnews.com Gwyneth Paltrow

Gwyneth Paltrow Stalker freigesprochen

Niederlage für Gwyneth Paltrow: Der Mann, der ihr Pornos schickte, wurde nicht verurteilt

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Update, 17. Februar

Vergangene Woche hatte Gwyneth Paltrow noch gegen ihren angeblichen Stalker ausgesagt, nun muss die Schauspielerin eine herbe Niederlage hinnehmen. Denn am Mittwoch (17. Februar) wurde der Mann, der die 43-Jährige seit mehr als 15 Jahren mit Briefen belästigte und ihr sogar Sexspielzeug zuschickte, laut Staatsanwaltschaft in Los Angeles freigesprochen. Wie "tmz.com" berichtet, habe sich Gwyneth Paltrow aus Angst vor ihm sogar einen Kampfhund zugelegt, um sich und ihre Familie zu schützen.

Aussage gegen irren Stalker

Um einen Mann hinter Gitter zu bekommen, der ihr offenbar schon länger das Leben schwer macht, ist Gwyneth Paltrow am Montag (8. Februar) persönlich vor Gericht erschienen. Ein mutmaßlicher Stalker belästige sie bereits seit 1999 mit Briefen, erklärte die 43-Jährige bei dem Prozess in Los Angeles, wie die Webseite "gossipcop.com" berichtet. Dabei sei der Mann auch vor drastischen Drohungen nicht zurückgeschreckt: Er habe vor, ihr "die Sünde mit einem Skalpell aus dem Körper zu schneiden", zitierte die Schauspielerin aus einem Brief.

Pakete mit schlüpfrigem Inhalt

Andererseits habe es auch Pakete mit schlüpfrigem Inhalt gegeben: Neben Ohrringen und einem Heiratsantrag habe sie auch Pornografie und Sexspielzeug von dem Stalker zugeschickt bekommen, erzählte Paltrow dem Bericht zufolge. Die insgesamt 66 Briefe seien beunruhigend, erschütternd und ihrem Sicherheitsgefühl abträglich gewesen, sagte sie.

Bereits vor 15 Jahren verurteilt

Gwyneth Paltrow hatte bereits vor 15 Jahren einmal gegen den Mann ausgesagt - er war in der Folge in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. Nach seiner Entlassung begann er aber offenbar wieder mit dem Schreiben der Briefe. Trotz allem will der Anwalt des Stalkers nun eine Verurteilung verhindern: Die jüngsten Briefe seien weder pornografisch noch bedrohlich gewesen und zeigten nur die Sorge eines religiösen Mannes, der Paltrow helfen wolle, argumentierte er.