Günther Klum

Niederlage im Schlagloch-Prozess

Auch Modelmanager müssen sich vor Schlaglöchern in Acht nehmen: Günther Klum ist nun vor Gericht mit einer Schadenersatzklage gescheitert

Schlaglöcher! Ein altes Ärgernis - mit dem offenbar sogar gut betuchte Modelmanager leben müssen. ist nun jedenfalls in erster Instanz mit einer Klage gegen seine Heimatstadt Bergisch-Gladbach gescheitert, wie der Kölner "Express" meldet.

Der 70-Jährige hatte mehrere Hundert Euro Schadenersatz gefordert, weil ihm nach eigenen Angaben auf einer Nebenstraße beim Ausweichen Richtung Straßenrand wegen eines Schlaglochs unter anderem ein geplatzt war.

Autofahrer müssten sich "den gegebenen Verhältnissen anpassen und die Straßen und Wege so hinnehmen, wie sie sich ihm erkennbar darbieten", heißt es in der Urteilsbegründung. Bereits bei einem ersten Gerichtstermin Ende Januar hatte der zuständige Richter dem Vater von Heidi Klum wenig Hoffnung gemacht. "Da muss man eben aufpassen!", sagte er damals: "Da hängen die Trauben sehr hoch für Schadensersatz."

Klum kündigt Berufung an

Gut möglich allerdings, dass der Streit noch nicht beendet ist, denn das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. "Ich gehe davon aus, dass wir in Berufung gehen", sagte am Dienstag der "Bild": "Die Stadt muss dafür Sorge tragen, dass Bürger sicher über ihre Straßen fahren können."

Bereits nach der ersten Verhandlung hatte Klum übrigens klargestellt, dass er das Verfahren aus selbstlosen Gründen angestrengt hatte: "Mir geht es nicht um das Geld für den kaputten Reifen und die verzogene Spur", sagte er laut "Bild". "Aber stellen Sie sich bitte vor, nicht ich wäre mit meinem großen Audi und ganz langsam dort hineingeraten, sondern ein ungeübter, junger Motorradfahrer in vollem Tempo."

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15.02.2016

Heidi Klum, Günther Klum

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