Grammys 2009

Viel Getuschel bei den "Grammys"

Bei der diesjährigen "Grammy"-Verleihung sahnten "Coldplay" drei Preise ab. Zudem wurde viel gemunkelt, es gab einen kugelrunden Babybauch zu bewundern und einen besonders bewegenden Auftritt

Chris Martin

Bei der 51. "Grammy"-Verleihung ging in Los Angeles gestern Abend (8. Februar) das eigentliche Thema Musik fast ein bisschen unter. Es gab aber auch so viel anderes, was interessant war.

Für einen besonders emotionalen Moment sorgte Jennifer Hudson, die zunächst bei ihrem Auftritt (sie sang die Ballade "You pulled me through") mit den Tränen kämpfte und bei ihrer Dankesrede ihrer "Familie im Himmel" dankte.

Über viel Aufmerksamkeit konnte sich auch die amerikanische Sängerin M.I.A., die für zwei Grammys nominiert war, freuen. Weniger ihre Nominierungen als der errechnete Geburtstermin ihres ersten Kindes sorgten für Aufregung. Dieser war nämlich ebenfalls der 8. Februar und so wartete hinter der Bühne ein Golfwagen, der die 31-Jährige im Falle des Falles schnellstmöglich ins Krankenhaus hätte bringen können. Wurde allerdings nicht benötigt, der Nachwuchs lässt auf sich warten.

Auch getuschelt wurde viel bei den diesjährigen "Grammys". Wo waren Chris Brown und Rihanna? Das Traumpaar der jungen Musikszene sagte seine Teilnahme kurzfristig ab und es scheint, aus schlagkräftigem Grund. Chris wird beschuldigt, eine Frau im Streit geschlagen zu haben, die daraus "sichtbare Verletzungen" davon getragen haben soll. Der Rapper stellte sich der Polizei und wurde kurzzeitig festgenommen. Ob es sich bei der mysteriösen Frau um seine Freundin Rihanna handelte, wollte bislang niemand bestätigen oder dementieren.

Zu den tatsächlichen Abräumern des Abends gehörten Robert Plant und Alison Krauss, die mit ihrer Zusammenarbeit "Raising Sand" fünf Grammys gewannen. Auch "Coldplay", die Band von Gwyneth Paltrows Ehemannd Chris Martin, kann sich über drei Preise freuen. Außerdem gab es viele spannende Duette zu bewundern: So trat Justin Timberlake anstatt mit Rihanna mit Al Green auf und Nicole Kidmans Gatte Keith Urban sang an der Seite von John Mayer, seinerseits Freund von Schauspielerin Jennifer Aniston. Diese begleitete ihren Freund, der zum vierten Mal in Folge als bester Popsänger ausgezeichnet wurde, allerdings nicht zur "Grammy"-Verleihung. Vielleicht ja im nächsten Jahr!

Auf der Folgeseite finden Sie die Gewinner der Hauptkategorien der "Grammys"!

Preisverleihung

"Grammy Awards 2009"

Auf dem roten Teppich werden zarte Bande zwischen Fran Drescher und Snoop Dogg geknüpft
Kate Beckinsale in einem aufwendigen Kleid mit Schleppe
Sean "Diddy" Combs nutzt den roten Teppich als Tanzfläche
Paris Hilton und Jesse McArtney fühlen sich auch gleich zu einem Tänzchen inspiriert

53

Album des Jahres: "Raising Sand", Robert Plant und Alison Krauss
Beste männliche Gesangsleistung: John Mayer "Say" (Album: "Continuum")
Beste weibliche Gesangsleistung: Adele, "Chasing Pavements" (Album: "19")
Newcomer des Jahres: Adele

Aufnahme des Jahres: "Please Read The Letter", Robert Plant und Alison Krauss
Bestes Lied: "Viva La Vida", "Coldplay"
Bestes Rock-Lied: "Girls in their summer clothes", Bruce Springsteen
Bestes Rap-Lied: "Lollipop", Dwayne Carter, Darius Harrison, James Scheffer, Stephen Garrett und Rex Zamor
Bestes Country-Lied: "Stay", Jennifer Nettles
Bestes R'n'B-Lied: "Miss Independent", Mikkel S. Eriksen, Tor Erik Hermansen und Shaffer Smith

Bestes Rock-Album: "Viva La Vida Or Death And All His Friends"; "Coldplay"
Bestes R'n'B-Album: "Jennifer Hudson", Jennifer Hudson
Bestes Pop-Album: "Rockferry", Duffy
Bestes Country-Album: " Troubadour", George Strait
Bestes Rap-Album: "Tha Carter III", Lil Wayne
Bestes Alternative-Album: "In Rainbows", "Radiohead"
Bester Soundtrack: "The Dark Knight", James Newton Howard und Hans Zimmer

Bester Auftritt eines Duos oder Gruppe (Pop): "Viva La Vida", "Coldplay"
Bester Solo-Auftritt (Rock): "Gravity", John Mayer
Bester Auftritt eines Duos oder Gruppe (Rock): "Sex on Fire", "Kings of Leon"
Bester Solo-Auftritt (Rap): "A Milli", Lil Wayne
Bester Solo-Auftritt weiblich (Country): "Last Name", Carrie Underwood
Bester Solo-Auftritt männlich (Country): "Letter to Me", Brad Paisley

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