George Clooney
© Getty George Clooney

George Clooney Rundumschlag gegen Paparazzi

Nach Britney Spears sagt auch ein wütender George Clooney dem Paparazzi-Wahnsinn den Kampf an

Immer stärker werden die Top-Stars von Paparazzi belagert. Das bekam vor allem Britney Spears im Sorgerechtsstreit mit Kevin Federline auf unangenehmste Weise zu spüren. Zuletzt war sie sogar zwei Fotografen über die Füße gefahren - versehentlich vielleicht. Doch auch George Clooney kann sich über einen Mangel an Ärger nicht beschweren. Der "Syriana"-Star gehört vielleicht schon deshalb zu denjenigen, die Britney Spears sehr gut verstehen können. Er kann den Stress subjektiv nachvollziehen: "Acht Typen mit Kameras drängeln sich um Britneys Wagen herum – und das mitten auf der Straße. Dabei entsteht ein rechtsfreier Raum. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis unbeteiligte Leute verletzt werden." Sehr weise, George!

Es handle sich mehr und mehr um eine Highspeed-Jagd, so Clooney weiter. "Das hier ist ein Wettkampf, bei dem es nicht darum geht, mich zu ertappen, während ich etwas Dummes tue, sondern bei dem ich dazu gebracht werden soll, Dummheiten zu machen. Diese Typen brechen permanent Gesetze und werden auch noch mit hohen Honoraren dafür belohnt."

Ein kurzer Rückblick: Am 16. November war Clooney auf dem Motorrad zusammen mit seiner Freundin Sarah Larson selbst fast mit einem Paparazzo zusammengerasselt, der versucht hatte, das Paar im Rahmen eines wilden Manövers zu fotografieren. Clooney, der schon im September mit dem Motorrad gestürzt war, hielt an und stauchte den Fotografen ordentlich zusammen: "Wie viele Gesetze hast Du schon gebrochen, und was rast Du hier wie ein Irrer die Straße entlang", brüllte er den Mann an. Der entschuldigte sich später zwar, doch nur Tage später gelangte ein Video vom wütenden Clooney übers Internet in Umlauf und wurde schnell zum "Bestklicker" - sehr zum Unmut des Schauspielers. Clooneys Rat an die ehrgeizigen Paparazzi: "Macht gerne eure Fotos, aber nicht bei 100 km/h. Und bringt keine Leute in Gefahr, vor allem solche nicht, die nichts mit dem Ganzen zu tun haben."

George Clooney und Britney Spears sind beileibe nicht die einzigen, die mit der knipsenden Zunft immer wieder Ärger haben: Gerade (am 19.11.) stand Nicole Kidman in Sidney vor Gericht und sagte gegen den Promi-Fotografen Jamie Fawcett aus, mit dem sich die 40-Jährige und ihr Fahrer John Manning vor drei Jahren eine wilde Verfolgungsjagd geliefert hatten."Ich hatte große Angst und fürchtete mich vor einem Unfall", so Kidman. Manning beschrieb, wie der Verfolger den Mittelstreifen befuhr und mehrere rote Ampeln missachtete. Offenbar haben nur wenige aus dem tragischen Unfall-Tod von Diana im August 1997 gelernt, als die Princess Of Wales, Dody Fayed und der Chauffeur Henri Paul auf der Flucht vor Paparazzi in Paris mit voller Wucht gegen einen Tunnelpfleiler krachten und tödlich verunglückten.