George Clooney
© BAKOUNINE/Shutterstock.com George Clooney

George Clooney Er liebt Veränderungen

Am 11. Februar wird "Hail, Caesar!" mit George Clooney die 66. Berlinale eröffnen. Im Interview sprach er über seine Rolle im Film und verriet, warum er die Dreharbeiten so genoss

Eröffnungsfilm der 66. Berlinale

Welche Ehre: George Clooneys neuer Film "Hail, Ceasar" darf in diesem Jahr die Berlinale eröffnen. In dem mit Spannung erwarteten Streifen der Coen-Brüder spielt der 54-Jährige einen recht überdrehten Hollywood-Star, der in seinem Julius-Cäsar-Kostüm von Kommunisten entführt wird.

Die Rolle erüllte ihm einen großen Traum

Für ihn Clooney war es "eine überraschend leichte Aufgabe, einen ziemlich dummen Star zu spielen", wie er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur "spot on news" jetzt verriet. "Das Leben ist zu kurz und leider oftmals auch viel zu ernst. Da muss man auch mal ein bisschen über sich selbst lachen können", erzählte er weiter. Auch, dass George für die Dreharbeiten in einen knappen Lederrock schlüpfen musste, war für den einstigen "Sexies Man Alive" so gar kein Problem. Ganz im Gegenteil: "Das war eine echte Erfüllung eines Lebenstraums."

Kritik am Film-Business

Doch der Filmstar nutzt seinen Status nicht nur, um so manche Fantasie Wirklichkeit werden zu lassen, sondern auch um Kritik an der Filmbranche zu üben. So schloss er sich den Schauspielern an, die ihr Wort gegen die mangelnde Nominierung von Afro-Amerikanern bei den bevorstehenden Academy Awards erhoben. Auf die Frage, ob sich Hollywood derzeit in einer eher positiven oder doch eher negativen Situation befinde, sagte der Amerikanern: "Die Idee der Oscar-Akademie, sich ethnisch neu aufzustellen fürs nächste Jahr, finde ich sehr klug. Ich applaudiere den wählenden Mitgliedern dazu. Es ist an der Zeit, dass wir uns der Realität anpassen. Alles muss neu angegangen werden in Hollywood. Aber Veränderungen und Fortschritt sind immer gut."