George Clooney
© WireImage.com George Clooney

George Clooney Ein Italian Job

George Clooney will die erdbebengebeutelte Stadt L'Aquila in Italien unterstützen: Derzeit verschafft er sich ein Bild vom Ausmaß der Verwüstung - und gibt den Menschen Hoffnung

George Clooneys Engagement für arme und hilfsbedürftige Menschen ist seit langem bekannt - seit Jahren setzt er sich unter anderem für die Bevölkerung im sudanesischen Darfur ein. Und so passt es auch zum großen Herzen des Hollywoodstars, dass er nach dem schweren Erdbeben im April nun gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Bill Murray in die italienische Stadt L'Aquila gereist ist, um sich ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung zu machen - und um den Menschen Mut zuzusprechen.

Am Donnerstag (9. Juli) landete George mit einem Helikopter im Hilfs-Camp, stellte sich lässig mit einem "'Buongiorno, sono George'' vor. Den Reportern vorort verriet er wenig später, dass er die Wirtschaft in der Region ankurbeln wolle, indem er ab Ende September einen Film in L'Aquila dreht. Das berichtet unter anderem das "People"-Magazin. Den Namen des Films nannte George dabei noch nicht.

Er unterhielt sich mit vielen Bewohnern, die seit Monaten in Zelten wohnen müssen: "Die Leute wollen endlich nach Hause zurückkehren." Clooney fühlt sich dem Land sehr verbunden, immerhin besitzt er seit Jahren eine Villa am Comer See. Als Kalifornier weiß er zudem, was Erdbeben anrichten können. "Ich habe schon große Beben erlebt, aber eine solche Zerstörung habe ich noch nie gesehen", zeigte Clooney sich bestürzt.

"Wir haben die Location für die Dreharbeiten bereits vor dem Beben ausgesucht", so der Schauspieler weiter. "Jetzt haben wir sie uns noch einmal angeschaut. Es scheint mir wichtig, die Aufmerksamkeit aud diese Gegend zu lenken, die so stark von dem Erdbeben verüstet wurde. Wenn meine Anwesenheit das Medieninteresse weckt, bin ich glücklich."

Nicht gerade viel Vetrauen, das George Clooney da in die Politik zeigt - immerhin findet in der Erdbebenregion derzeit auch der G8-Gipfel statt, der eigentlich das Interesse der Weltöffentlichkeit wecken sollte.

gsc