George Clooney

Nach Meryl Streep geht auch er auf Donald Trump los

In ihrer Dankesrede bei den Golden Globes kanzelt Meryl Streep den designierten US-Präsidenten Donald Trump ab. Der beleidigte die Schauspielerin daraufhin auf Twitter. Jetzt mischt sich George Clooney in den Streit ein

George Clooney, Donald Trump

Als sich Meryl Streep, 67, für den Golden Globe für ihr Lebenswerk bedankte, tat sie es mit einem Paukenschlag: In einer fast sechsminütigen Rede kanzelte sie vor aller Welt den designierten US-Präsidenten Donald Trump, 70, ab. Das konnte der für sein hitziges Temperament bekannte Politiker natürlich nicht auf sich sitzen lassen - und beleidigte die mehrfach ausgezeichnete Darstellerin (neun Golden Globes, drei Oscars, zwei BAFTAS) auf Twitter als "eine der am meisten überschätzten Schauspielerinnen in Hollywood". Jetzt mischt sich George Clooney in den Streit ein.

George Clooney holt für Meryl Streep zum Gegenschlag aus

Der politisch engagierte Hollywood-Star wurde bei einer Premiere in London von "Us Weekly" gefragt, was er über den Schlagabtausch der Oscar-Gewinnerin und des Präsidenten denke. "Ich habe das auch immer über Meryl Streep gesagt: Sie ist eine der, wenn nicht gar DIE am meist überschätztesten Schauspielerin aller Zeiten", antwortet Clooney süffisant. "Sie und ich haben zusammen gearbeitet und in "Fantastic Mr. Fox" Mann und Frau gespielt. Sogar als weiblicher Fuchs war sie überschätzt."

Clooneys knallharte Abrechnung mit Donald Trump

Das Trump als bald wichtigster Mann im Staate die Muße hat, Meryl Streep auf Twitter zu bepöbeln, kann Clooney nicht verstehen. "Aber mal ernsthaft: Sollten Sie nicht unser Land regieren?" watscht er Trump ab. Was er wirklich von dem 70-Jährigen Republikaner hält, der ab 20. Januar 2017die Geschicke der USA leiten wird, bringt der "Ocean's Eleven"-Star mit folgenden Worten auf den Punkt: "Ich habe nicht für ihn gestimmt, ich unterstütze ihn nicht und ich denke nicht, dass er die richtige Wahl ist. Wir müssen jetzt hoffen, dass er nicht alles zerstört."

Dass sich Streep ausgerechnet eine öffentliche Plattform wie die Verleihung der Golden Globes für ihr politische Wutrede ausgesucht hat, kann Clooney nachvollziehen: Es sei ihr Recht, so wie es auch das Recht aller anderen sei.

So emotional war die Golden-Globe-Rede von Meryl Streep

Mit Tränen in den Augen war Meryl Streep am Sonntag (8. Januar) auf die Bühne im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles gestiegen und hatte nach dem Empfang ihres Awards mit einer emotionalen Rede das Publikum bewegt.

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Hollywoods Power-Paar

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Es habe ihr das Herz gebrochen, als Donald Trump sich auf einer Veranstaltung über einen behinderten Reporter lustig gemacht habe, sagte sie. "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle", erklärte sie auf der Bühne. Auch dass Donald Trump rassistische Äußerungen machte, könne sie nicht nachvollziehen. Schließlich sei in Hollywood ein erheblicher Anteil der Schauspieler nicht in den USA geboren. "Wenn wir alle rauswerfen, habt ihr nichts mehr zu gucken, außer Football und Mixed Martial Arts, was keine Kunst ist."

Donald Trumps Sohn Barron stiehlt ihm die Show
© Gala

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