Gabriel García Márquez
© Reuters Gabriel García Márquez

Gabriel García Márquez Literatur-Nobelpreisträger gestorben

Der kolumbianische Schriftsteller Gabriel García Márquez starb im Alter von 87 Jahren in Mexiko-Stadt

Gabriel García Márquez ist tot. Der 87-jährige Literatur-Nobelpreisträger starb am Donnerstag (17. April) im Kreise der Familie in seinem Haus in Mexiko-Stadt, wie unter anderem die mexikanische Nachrichten-Website "eluniversal.com.mx" berichtet. Der kolumbianische Schriftsteller, der für Werke wie "Hundert Jahre Einsamkeit" und "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" weltberühmt war, litt seit 1999 an Lungenkrebs.

Sein Zustand habe sich erst Anfang April verschlechtert, wegen einer Lungenentzündung musste er im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben des mexikanischen Gesundheitsministeriums wurde er auch nach seiner Entlassung noch künstlich beatmet.

García Márquez galt als der meistgelesene Schriftsteller Lateinamerikas und prägte mit seinen Werken, in denen er Fantasie und Realität vermischte, den "Magischen Realismus". 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Gabriel García Márquez wurde am 6. März 1927 in der Kleinstadt Aracataca, Kolumbien geboren. Seit mehr als 30 Jahren lebte er jedoch in Mexiko-Stadt. Seit 1958 war er mit seiner Frau Mercedes Barcha Pardo verheiratet, mit der er zwei Söhne hat.

Doch nicht nur seine Familie trauert um den Schriftsteller, auch der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos meldete sich über Twitter zu Wort: "Tausend Jahre Einsamkeit und Traurigkeit wegen des Todes des größten Kolumbianers aller Zeiten! Solidarität und Beileid für die Familie"