Freida Pinto + Dev Patel Besser als der "Oscar"

Ja, sie sind zusammen! In Israel outeten sich Freida Pinto und Dev Patel als Liebespaar. Wie geht es mit ihnen und den anderen "Slumdog Millionär"-Stars jetzt weiter?

Gefunkt hat es sofort,

und das merkten auch die nicht unmittelbar Beteiligten. "Es war der Beginn von etwas Großem", sagt Anil Kapoor über den magischen Moment, in dem sich seine Schauspielkollegen Freida Pinto und Dev Patel beim Casting zu "Slumdog Millionär" erstmals begegneten. Große Gefühle am Set? Beide wiegelten stets ab. "Mit Dev zu arbeiten ist das Beste, was mir je passiert ist", sagte Freida artig, wenn sie auf ihren Film-Lover angesprochen wurde. Und Dev parierte: "Sie ist eine wunderbare Schauspielerin. Aber wir daten uns nicht." Auch im Freudentaumel der "Oscar"-Verleihung, bei der "Slumdog Millionär" acht Trophäen abräumte, drückte er nur verstohlen Freidas Hand und überließ die überschwenglichen Umarmungen Regisseur Danny Boyle.

Nachdem sich der erste Rummel gelegt hat, ist die Zeit der Heimlichkeit vorbei. Gerade spazierten die beiden händchenhaltend und küssend durch Tel Aviv, dinierten später in einem romantischen Restaurant. Sogar einen Ring hat Dev seiner Freundin schon an den Finger gesteckt.

Weshalb die beiden sich ausgerechnet in Israel trafen? Freida steht dort für das Drama "Miral" unter der Regie von Julian Schnabel vor der Kamera. Ein cineastisches Highlight. Und längst nicht der einzige dicke Fisch, den sie in den vergangenen Monaten an Land zog. Woody Allen hat sie zu einer seiner neuen Musen erklärt, will sie unbedingt dabeihaben, wenn er im Sommer in London mit Top-Stars wie Nicole Kidman und Anthony Hopkins ein großes, bisher namenloses Filmprojekt umsetzt.

Sogar die Rolle des nächsten Bond-Girls soll der Inderin anvertraut werden. Für Schauspielerinnen so etwas wie ein Ritterschlag. Und auch die Mode-und Lifestyle-Szene will Freida. Magazine wie die indische "Vogue" und die "Cosmopolitan" luden sie zu Shootings ein, Karl Lagerfeld platzierte sie bei den Pariser Schauen in der ersten Reihe, und dem Kosmetikgiganten "Estée Lauder" ist ihr bildhübsches Gesicht rund 220.000 Euro für eine Kampagne wert. Insgesamt ist sie mittlerweile gut zwei Millionen Euro schwer - und damit um einiges reicher als ihr Lover.

Dev Patel gelang im Nachklapp des "Slumdog"-Hypes - der Film spielte bislang weltweit rund 250 Millionen Euro ein - keine Punktlandung im Freida-Stil. Er kann bislang allein den Martial-Arts-Film "The Last Airbender" vorweisen, der gerade in Grönland und Pennsylvania gedreht wird. Ansonsten tingelt der Brite, der immer noch bei seiner Familie im Londoner Vorort Harrow lebt, durch Talkshows und hofft auf den nächsten Karriereschritt. Vielleicht ja an der Seite von Freida, Hollywoods neuem Darling.