Foreverly-Gründerin Jennifer Browarczyk

Tränen bei "Die Höhle der Löwen"

Neue Gründer stellen sich den Investoren Judith Williams, Frank Thelen, Jochen Schweizer, Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer vor. Die Foreverly-Gründerin Jennifer Browarczyk bricht dabei in Tränen aus

Die Löwen (v.l.): Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Jochen Schweizer und Ralf Dümmel

Die Löwen (v.l.): Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Jochen Schweizer und Ralf Dümmel

Wirbel um Jochen Schweizer

Der "Höhle der Löwen"-Investor nimmt Stellung

30.08.2016

Jochen Schweizer

Foreverly aus Berlin

Mit ihrem Start-up Foreverly wollen Jennifer Browarczyk, 37, und ihr Team die Hochzeitsplanung vereinfachen. Dass hier großer Bedarf besteht, liegt auf der Hand – etwa 400.000 Hochzeiten werden jährlich in Deutschland gefeiert. Und dass die Planung nicht gerade einfach ist, hat Jennifer bereits bei ihren beiden Schwestern miterlebt. Im Sommer 2013 entstand so die Idee zu einer Internetplattform, auf der Brautpaare zum Beispiel Floristen, Konditoren oder Fotografen für ihren großen Tag finden können. Gegen Gebühr können die Dienstleister auf Foreverly inserieren. Aber noch wirft das Unternehmen nicht viel ab, die Kosten für das Personal hingegen sind hoch. Um das Start-up langfristig profitabel zu machen, benötigt die Berlinerin 150.000 Euro. Im Gegenzug bietet sie fünf Prozent ihrer Firmenanteile. Aber reicht den „Löwen“ dieser kleine Bissen am Unternehmen?

Tränen bei den Löwen

Während Jennifer Browarczyk anfangs noch sehr souverän wirkt, wird sie zunehmend nervöser. Als sie dann gesteht, dass ihr nur 27 Prozent - also keine Mehrheit - ihres Unternehmen gehören, scheint das Interesse der Löwen verspielt. Hat sie zu viele Anteile rausgegeben? Die Löwen sind sich einig: Jennifer hat eine große Zukunft und die Idee ist großartig. Dann wird der Unternehmerin alles zu viel: "Ich bin grad ein bisschen raus, sorry", entschuldigt sie sich. Die Jury hinterfragt immer kritischer. "Wir brauchen noch ungefähr 200 000 Euro", sagt sie. ist die Sache zu unsicher - er ist raus. lobt sie und wünscht ihr alles Beste, möchte aber auch kein Angebot machen. Browarczyk kann ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Doch noch ist nichts entschieden. ist an der Reihe und sieht in der 37-Jährigen viel Energie. 150 000 Euro für 10 Prozent. Jennifer nimmt an: "Ich würde mich sehr freuen, mit Ihnen zusammen arbeiten zu können", schlägt sie zu - und schon werden aus den Tränen Freudentränen.

Jennifer Browarczyk weint

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© Gala

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