First Steps Award
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First Steps Award Willkommen unter Stars

Fünf junge Filmemacher durften unter den Augen der deutschen Stars in Berlin den wichtigsten heimischen Nachwuchspreis entgegennehmen

Der Nachwuchspreis "First Steps Award" würdigt schon seit dem Jahr 2000 die besten Abschlussfilme an deutschen Filmhochschulen. Das Ziel: dem Nachwuchs finanzielle Unterstützung für das erste Projekt nach dem Studium zu geben und gleichzeitig natürlich eine gute Möglichkeit für neue Branchenkontakte. Am Dienstag Abend war es wieder so weit: Fünf junge Filmemacher konnten Preise im Gesamtwert von 82.000 Euro entgegennehmen.

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis für einen "abendfüllenden Spielfilm" ging an "Der blinde Fleck" von Tom Zenker - mit dem Jurylob "Hut ab vor dieser Buch- und Regieleistung". In der gleichen Kategorie überzeugte Sonja Heiss mit ihrem Film "Hotel Very Welcome" sowie laut Jury "mit herrlichen Miniaturen und immer neuen Überraschungen". In den Preisbekanntgaben heißt es dazu "die Qualität der abendfüllenden Spielfilme [war] in diesem Jahr so außergewöhnlich, dass wir uns ausnahmsweise entschlossen haben, zwei der drei zur Verfügung stehenden [Spielfilm]-Preise in dieser Kategorie zu vergeben."

Den Preis für den besten Kurzfilm erhielt Dirk Lütter für "Die unsichtbare Hand", den Dokumentationen-Preis Eva Neymann für ihr Straßenkinder-Porträt "Wege Gottes" und den Preis in der laut Juryeinschätzung dieses Jahr eher schwachen Werbefilm-Kategorie konnte Tim Günther für seinen Stella Artois (Bier)-Spot "Schumanns Flucht" mit nach Hause nehmen.

Erstmals wurden dank Sponsor "TV Movie" auch Preise für die Darsteller in den Abschlussfilmen vergeben: Hier gewannen Luise Berndt für ihre Darstellung der taubstummen Marie im Film "Jagdhunde" .sowie Mehdi Nebbou für seinen Auftritt als syrischer Arzt in "Teresas Zimmer".

Besonders spannend für den Nachwuchs war jedoch das glamouröse Umfeld der Preisverleihung im Theater am Potsdamer Platz, bei der sich deutsche Stars wie Herbert Knaup, August Diehl und Detlev Buck ebenso ins Getümmel stürzten wie die Jurymitglieder und Schauspielerinnen Maria Furtwängler und Nadja Uhl.