Filmpreis

Hoss und Wepper als Sieger

Sie dürfen sich über eine "Lola" freuen: Nina Hoss und Elmar Wepper bekamen den deutschen Filmpreis für ihre Schauspielleistungen

Elmar Wepper und Nina Hoss

Elmar Wepper und Nina Hoss

Bei der 58. Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin konnten zwei an diesem Abend besonders strahlen: ("Yella") und ("Kirschblüten - Hanami") durften die Statuette "Lola" und viel Lob der Branche mit nach Hause nehmen. Für die gleiche Rolle hatte in diesem Jahr bereits den Bayerischen . Die Nebendarsteller-Preise gingen an Christine Schorn ("Frei nach Plan") und ("Die Welle").

Den Preis für den besten deutschen Film erhielt "Auf der anderen Seite". Das Lebenssinnsuche-Drama zwischen Deutschland und Türkei setzte sich gegen fünf Konkurrenten durch, darunter auch die Filme "Kirschblüten - Hanami" von und "Yella". Für sein filmisches Schaffen hatte gerade erst die Karlsmedaille erhalten.

Vor den 1.500 gelandenen Gästen - darunter viele Helden der deutschen Schauspielszene - kamen in der glamourösen Gala insgesamt Preise im Wert von 2,845 Millionen Euro auf den Tisch. Es handelt sich um den höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands. Besondere Liebling von Staatskulturminister Naumann war allerdings Film "Keinohrhasen", der wegen formaler Fehler keine Chance auf den Preis hatte. "Es ist heutzutage schon eine bestaunenswerte Leistung, mehr als sechs Millionen Zuschauer ins Kino zu bringen und diesen Fröhlichkeit und Freude zu bereiten. Dazu gratuliere ich von Herzen", sagte der Politiker und lobte den insgesamt gestiegenen deutschen Marktanteil am Filmgeschäft im Lande.

cfu

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