Götz George
© Getty Götz George

Fernsehpreis Die Fernseh-Favoriten

In Köln regnete es am Wochenende Preise: Der Deutsche Fernsehpreis wurde verliehen - auch an einen Kaugummi kauenden Kranken

So schlecht einem das deutsche Fernsehen beim Zappen durch die Kanäle manchmal auch vorkommen mag, so gibt es immer noch reichlich positive Ausnahmen. Diese Goldstücke der Mattscheibe wurden am Wochenende in Köln geehrt.

Strahlen durften vor allem "Tatort"-Komissarin Maria Furtwängler, die sich gegen Veronica Ferres ("Vom Ende der Eiszeit") und Nadja Uhl (Nicht alle waren Mörder") durchsetzte, sowie Matthias Koeberlin, der völlig überraschend für seine Rolle in "Tornado - Der Zorn des Himmels" gewann. Als bester Film, der 2007 über die Mattscheibe flimmerte, wurde das ARD-Drama "Rose" mit Hauptdarstellerin Corinna Harfouch ausgezeichnet. Die meisten Fernsehpreise heimste jedoch der Veranstaltungsfavorit "Die Flucht" ein - für Gabriela Maria Schmeide als beste Schauspielerin in einer Nebenrolle, für die beste Ausstattung und die beste Musik. Weitere Preisträger waren außerdem Stefan Raab für seine actionreiche Spielshow "Schlag den Raab", Reinhold Beckmann für die beste Moderation sowie "Die Super-Nanny" Katharina Saalfrank. Bei den Nachrichtenformaten setzte sich "RTL Aktuell" gegen das "heute Journal" und die ARD-"Tagesthemen" durch.

Ausgerechnet der völlig verschnupfte Götz George musste bis zum Schluss ausharren: Der Ehrenpreis für sein Lebenswerk ließ im Rahmen der letzten Verleihung fast vier Stunden auf sich warten - eindeutig zu viel, wie "Schimanski" Kaugummi kauend feststellte und so einigen aus dem Herzen sprach: "Ich habe Durst und Hunger. Wir müssen das jetzt schnell zu Ende bringen."