Farrah Fawcett und Ryan O'Neal
© Getty Images Farrah Fawcett und Ryan O'Neal

Farrah Fawcett Ärger um Krebs-Doku

Farrah Fawcett zeigt in einer Doku, wie sie gegen den Krebs kämpft. Ausgerechnet jetzt wird ihr Lebensgefährte Ryan O'Neal deswegen verklagt

Die Dokumentation über Farrah Fawcetts Krebserkrankung wird heute (15. Mai) auf dem US-Sender "NBC" ausgestrahlt. Farrahs Zustand ist unverändert kritisch. Und ausgerechnet jetzt droht auch noch rechtlicher Ärger: Ein Produzent verklagt ihren Lebensgefährten Ryan O'Neal.

Craig Nevius behauptet, die Dokumentation ursprünglich entwickelt zu haben und von O'Neal und anderen von dem Projekt ausgeschlossen worden zu sein. Außerdem sagt Nevius, dass Ryan O'Neal ihn mit "körperlicher Gewalt" bedroht habe. Das geht aus Unterlagen des Gerichts in Los Angeles hervor.

Bereits 2004 hat Nevius eine Reality-Serie über Farrahs Leben mit dem Titel "Chasing Farrah" gedreht. Anschließend habe er begonnen, gemeinsam mit ihr an der aktuellen Dokumentation zu arbeiten - doch O'Neal soll sich "unrechtmäßigerweise in den Vertrag eingemischt" haben, heißt es in den Gerichtsdokumenten. Angeblich hat Ryan O'Neal verlangt, dass die Kontrolle des Projekts auf ihn übergehe. Als Nevius sich weigerte, soll O'Neal ihm mit dem Tod gedroht haben - das berichtet "tmz.com".

Im März soll dann Nevius' Kontakt zu Farrah komplett abgebrochen sein. Offenbar wegen ihrer fortschreitenden Erkrankung und der damit verbundenen Unfähigkeit "zu handeln und/oder zu kommunizieren".

Ein Sprecher von Farrah und Ryan gab jetzt ein Statement dazu ab: "Ich bin schockiert von diesem Verhalten. Da gibt es eine Frau, die bekanntermaßen sehr krank ist. Sowas zu tun ist entsetzlich. Es ist eine sehr schwere Zeit für Ryan O'Neal gewesen. Wenn man sowas mitbekommt, stellt man die Motive desjenigen in Frage, der in einer so schwachen Zeit im Leben einer Person so verletzend sein kann."

Nevius klagt auf gerichtliche Feststellung seines rechtsverbindlichen Anspruchs auf Leitung des Projekts und auf Schadenersatz. Doch er stellt klar: "Es geht hier nicht ums Geld, es geht hier nicht ums Ego, es geht um nichts anderes als Farrah. Ich war damit betraut, dieses sehr persönliche Projekt zu betreuen", sagte Craig Nevius "E! News" zufolge. "Ich bedaure das Timing ... Ich habe alles getan, um das hier zu vermeiden, habe sogar gesagt: 'Gebt mir fünf Minuten in einem Raum mit Farrah - wenn sie mir sagt, dass sie das so will, dann bin ich weg'."

Farrah Fawcett hat momentan allerdings in erster Linie einen ganz anderen Kampf zu führen - gegen den Krebs.

jwa