Eva Longoria
© www.filmmagic.com Eva Longoria

Eva Longoria Sie bestimmt, wie gefeiert wird

Die Liebeskrise ist vergessen, nach Tonys Heiratsantrag plant Eva Longoria jetzt die Hochzeit im Sommer. Auf seinen Junggesellenabschied soll der Bräutigam verzichten

Den Titel "Zicke" hatte sie sich redlich verdient.

Noch bis vor Kurzem tauchte Eva Longoria morgens regelmäßig so schlecht gelaunt am Set der Kultserie "Desperate Housewives" auf, dass die Mitarbeiter schleunigst das Weite suchten. Nun kann das Team aufatmen, denn die missmutige Miene der 31-Jährigen ist einem gedankenverlorenen Dauerlächeln gewichen. Das wird sich so schnell wohl auch nicht ändern, denn endlich ist eingetreten, wovon Eva geträumt hat: Nicht nur, dass ihr sieben Jahre jüngerer Freund Tony Parker die alles entscheidende Frage stellte - auch ein konkretes, zudem leicht zu merkendes Hochzeitsdatum setzte er fest, den 7. 7. 2007. Nach Evas Meinung angesichts der zweijährigen Beziehung ein längst überfälliger Schritt.

"So romantisch"

"Einer der glücklichsten Momente" ihres Lebens sei der Heiratsantrag gewesen, kommentierte sie gegenüber GALA. "Tony war so romantisch!" Unvergesslich jener Tag im Dezember, an dem der Basketballstar der San Antonio Spurs ihr Haus in ein Meer aus Kerzen und Rosenblättern verwandelte und auf Knien um ihre Hand anhielt. "Normalerweise ist er schüchtern und tut sich schwer mit liebevollen Gesten und Worten", verrät die Schauspielerin. "Doch jetzt sagt er ganz oft 'Je t'aime' und nennt mich 'mon amour'." Damit Eva ihm geschmeidig ähnliche Worte ins Ohr flüstern kann, büffelt sie derzeit eifrig französische Vokabeln. "Ich kann es schon richtig gut", versichert sie. Die ehrgeizige Mexikanerin paukt bis zu fünf Stunden täglich. Fürs private Liebesgeflüster, aber auch für die Feier: Die Hochzeit soll in Tonys Heimat Frankreich stattfinden. Wo genau der große Tag zelebriert wird, steht allerdings noch nicht fest.

Blumen und Palmen sind Pflicht

"Eva träumt von einem Anwesen mit vielen Blumen und Palmen, von einem großen Garten. Man soll einen grandiosen Ausblick aufs Meer haben." So beschreibt eine enge Freundin die Suche. Im Februar werde Eva zu einem Trip an die Côte d'Azur aufbrechen, um in Begleitung von Tonys engsten Verwandten nach einer geeigneten Location zu fahnden. Für die rund 200 Gäste, die im Sommer zum Großteil aus den USA anreisen, soll alles perfekt sein. Noch mehr Kopfzerbrechen bereitet Eva Longoria das Brautkleid. Nur gut, dass ihre "Desperate Housewives"-Kolleginnen sie tatkräftig bei der Auswahl unterstützen. Oder, je nachdem, Verwirrung stiften, wie die künftige Braut lachend zugibt: "Alle schleppen stapelweise Magazine an." Immerhin kristallisierten sich beim Katalogewälzen schon zwei Stilrichtungen heraus, der mexikanische Designer Angel Sanchez und seine französische Konkurrentin Monique Lhuillier haben gute Chancen bei Eva. "Das Kleid soll etwas ganz Besonderes sein. Aber vor allem muss es Tony und mir gefallen", so das Fashionvictim. Ihr Verlobter sieht das lockerer: "Eva ist wunderschön und sieht immer atemberaubend aus", schmeichelt er. "Aber natürlich möchte ich, dass sie an diesem Tag die glücklichste Frau der ganzen Welt ist."

Dass die Hochzeit sich merkbar auf das gemeinsame Leben auswirkt, steht für Eva Longoria fest. "Heiraten ist mir sehr wichtig. Wie Tony bin ich in einer katholischen Familie aufgewachsen. Die Ehe hat für mich daher einen hohen Stellenwert." Mit der Vermählung erfülle sich außerdem ihr "größter Kleinmädchentraum", gibt sie versonnen zu. Und Kinder wollen die beiden ja auch. Möglichst bald nach der Hochzeit soll sich das erste Baby anmelden. Davon, dass die Ehe funktionieren wird, ist Eva überzeugt. Erst recht nach der ernsthaften Krise im Oktober vorigen Jahres. Eine ganze Reihe von Grundsatzgesprächen mit ihrem Gatten in spe hat es danach gegeben, nächtelang diskutierten die beiden, räumten am Ende auch die die letzten kleinen Unstimmigkeiten aus. "Wir haben über unseren Glauben und unsere Vorstellungen vom Leben diskutiert", erzählt Eva. "Und wir sind uns nun absolut einig, wie wir unsere Kinder erziehen wollen."

Keine Störfaktoren

Wer in der Ehe das sagen haben wird? Betrachtet man den geplanten Ablauf des Festes, besteht darüber kein Zweifel. Eine dreitägige Fete, die Tonys Freunde ursprünglich kurz vor der Hochzeit veranstalten wollten, fällt höchstwahrscheinlich ins Wasser. "Zu exzessiv" könnte solch ein Junggesellenabschied geraten, befürchtet die Braut. Ein klares Signal. Angesichts des großen Tages darf es keine Störfaktoren geben, keine trinklustigen Kumpane oder gar Flirts mit anderen Frauen. Eva ihrerseits hat bereits bewiesen, dass ihr Bräutigam der Einzige ist und bleiben soll: "Ich habe mir Tonys Namen an eine geheime Stelle tätowieren lassen." Dafür, dass er sich dieses Tattoo künftig oft anschaut, wird sie schon sorgen.