Eva Habermann: Eva Habermann, Gerd Habermann (†)
© Getty Images, privat Eva Habermann, Gerd Habermann (†)

Eva Habermann Ihr Vater ist gestorben

Die Schauspielerin nimmt mit bewegenden Worten Abschied von ihrem Vater

Schauspielerin Eva Habermann, 40, trauert um ihren Vater. "Er ist vor vier Wochen, kurz nach seinem 84. Geburtstag, gestorben", erzählt sie exklusiv gegenüber GALA.

"Wir konnten uns nicht verabschieden"

"Das war ein großer Schock für mich und meine Familie. Mein Vater hatte einen Darmdurchbruch, es folgte eine Bauchfellentzündung. Die Ärzte hatten es zu spät erkannt. Er musste ins künstliche Koma versetzt werden. Sie konnten nichts mehr für ihn tun", erzählt sie im Gespräch mit GALA weiter. "Wir hatten nicht mal mehr die Möglichkeit, uns voneinander zu verabschieden. Aber ich war die ganze Zeit über an seiner Seite und habe mit ihm gesprochen."

Eva Habermann: Eva Habermann mit ihrem Vater Gerd Habermann (†)
© privatEva Habermann mit ihrem Vater Gerd Habermann (†)

Es schmerzte sie, ihn leiden zu sehen

Eva Habermanns Vater, Dr. Gerd Habermann, ein gestandener Jurist, litt seit etwa acht Jahren an Demenz. Eva Habermann erzählte damals: "Mein Vater hatte sehr damit zu kämpfen. Er war immer ein brillanter Denker, ein Intellektueller. Doch nun musste er erleben, dass auf das, was einst seine Stärke war, kein Verlass mehr war. Er schimpfte: 'Ich bin ein Krüppel.' Ihn so leiden zu sehen, tat mir in der Seele weh."

Im Gespräch mit GALA sagt sie nun: "Ich bin froh, dass er sehr friedliche und schöne letzte Jahre mit meiner Mutter verbringen konnte. Noch schlimmere Phasen der Demenz bleiben ihm nun erspart. Das ist mein einziger Trost."

Emotionales Abschiedsgedicht

Mit einem selbstgeschriebenen und bewegenden Gedicht, das Gala exklusiv vorliegt, nimmt die Schauspielerin nun Abschied von ihrem Vater. Darin heißt es:

Hätt ich gewusst, es ist das letzte Mal, dass ich Dich sehe...
Hätt ich gewusst, wenn ich jetzt gehe...
Dass ich Dich nie wieder umarmen kann,
Da denk ich immer wieder dran...

Als ich mit Dir am Telefon sprach,
Dein Weinen mir das Herz schon brach..
Du hast es damals schon geahnt...
Warum hast Du mich denn nicht gewarnt?

Ich wähnte nicht das Ende nah-
nun bist Du für immer nicht mehr da.
Du bist verschwunden für alle Zeit.
Für immer und in Ewigkeit.

Das zu Begreifen fällt mir schwer
die Welt ist ohne Dich so leer...
Du wirst auch niemals wiederkehren,
Wir müssen dich nun ganz entbehren.

Ganz sachte bist Du fort geglitten.
Du hast dabei nicht sehr gelitten.
Die Endgültigkeit sie ist so hart.
Wir hielten Deine Hand noch zart.

Doch Du hast nichts davon gespürt.
Der Tod hat Dich einfach entführt.
Wir sind noch hier und Du bist weg.
Und alles Jammern hat kein Zweck.

Wir bekommen Dich nie mehr zurück

Es war für Dich ein großes Glück...
Obwohl Du erlöst bist von den Schmerzen,
tragen wir Tränen tief im Herzen.

Papa, wir lieben Dich...