Eva Briegel
© Getty Images Eva Briegel

Eva Briegel Albträume nach Tod des Bruders

Seit der Bruder von Eva Briegel vor fünf Monaten an einem Herzödem starb, plagen die "Juli"-Frontfrau schlimme Albträume

Im Mai dieses Jahres verstarb der Bruder von "Juli"-Frontfrau Eva Briegel und noch immer sitzt der Schmerz tief: Seit der erst 34-Jährige nicht mehr lebt, hat die Sängerin schwere Albträume, wie sie dem "Zeit-Magazin" berichtete. "Seit ein paar Monaten plagen mich Albträume, manchmal vier, fünf Mal die Woche. Das hat mit dem Tod meines Bruders zu tun: Sebastian ist an einem Herzödem gestorben".

Auch um ihre Tochter Yoko hat Eva oft Angst: "Wenn Yoko schläft, wecke ich sie oft, weil ich Angst habe, dass sie nicht mehr lebt. Ich drücke sie dann ganz fest an mich. Im Schlaf sehe ich häufig Menschen aus meinem Umkreis sterben, und das Schlimmste ist, dass ich nichts dagegen tun kann", sagt sie. Besonders traurig sei die Musikerin darüber, dass Sebastian ihre Tochter nicht mehr kennenlernen konnte. "Nach der Geburt habe ich meinem Bruder ein Foto von Yoko geschickt. Aber bevor wir uns treffen konnten, ist er gestorben".

Ein wichtiger Halt ist momentan besonders Evas Freund, der "Mia"-Gitarrist Andy Penn. "Wenn ich nach einem schlimmen Traum aufwache, will ich Andy sofort davon erzählen. Er reagiert beim Thema Tod wie die meisten, er will nicht daran denken. Vielleicht ist das die bessere Strategie, mir gelingt das nicht".

Wenigstens beruflich hat Eva Briegel derzeit Grund zur Freude: Das neue "Juli"-Album "In Love" hat es auf Platz vier der deutschen Charts geschafft.

aze