Enrique Iglesias
© WireImage.com Enrique Iglesias

Enrique Iglesias Aufpassen ist nicht sein Job

Sänger Enrique Iglesias soll sich vor Gericht aus der Verantwortung für den Unfall eines Fans im Jahr 2007 stehlen wollen. Er war einem Mädchen über den Fuß gefahren. Offenbar verträgt der Sänger nur Fans mit Aufsichtsperson

Schmusesänger? Nur auf der Bühne. Im Alltag gibt sich Popstar Enrique Iglesias derzeit eher unkuschelig. Der Klatschblog "Tmz.com" berichtet, dass Iglesias Anwälte in einem laufenden Gerichtsverfahren gegen den Sänger eine neue Stellungnahme eingereicht haben. Die besagt, dass ein 11-jähriger Fan nicht wegen Iglesias' Unachtsamkeit, sondern nur deswegen verletzt wurde, weil ihre Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt hätten.

Im Verfahren geht es um einen Unfall im Jahr 2007. Beim Verlassen eines kalifornischen Radiosenders wurden Iglesias und sein Manager, die in einem Auto unterwegs waren, von jugendlichen Autogrammjägern umringt. Sie fuhren weiter und dabei auch über den Fuß eines damals 11-jährigen Mädchens. Deren Mutter hatte im Mai Klage eingericht und will einen Schadensersatz von rund 21.000 Euro erstreiten. Iglesias Anwälte vertreten die Ansicht, dass die Mutter des Teenies ja besser auf ihr Kind hätte aufpassen können und sollen und dass Iglesias nicht verantwortlich gemacht werden kann.

"Tmz.com" äußert die Vermutung, dass die aktuelle Wortmeldung der Anwälte nur ein juristischer Schachzug sei, mit dem erreicht werden soll, dass die Jury der Familie des Mädchens die Gerichtskosten aufbürde. Der Zeitpunkt könnte aber auch damit zu tun haben, dass Iglesias im August sein neues Album ("Euphoria") auf den Markt bringt. Und schlechte Presse ist besser als keine Presse, das weiß auch Enrique Iglesias.

cfu