Eminem, Tarkan
© Wireimage.com Eminem, Tarkan

Eminem + Tarkan Geburtstagsspaß hoch zwei

Zwei Menschen, ein Geburtstag: Wie feiern die Sänger Eminem und Tarkan eigentlich ihren 36. Geburtstag? Zwei Gala.de-Redakteurinnen schauen in Gedanken hinter die Kulissen

Zwei Künstler wie aus unterschiedlichen Welten: Der gegelte Türkpop-Barde Tarkan ist eher der Typ Schwiegermuttertraum, der Rapper Eminem mit seiner Rüpelattitüde hat seine Fans bei den jüngeren Verwandten. Umso erstaunlicher, dass die beiden am gleichen Tag, im gleichen Jahr geboren sind. Ob sie das wohl wissen? Vielleicht kann man ihnen das ja auf der jeweiligen Geburtstagsfeier erzählen ...

Süßkram, Tee und Hüftschwungrhythmen bei Tarkan

Orientalische Klänge hallen

durch den Raum, lachend tanzen dunkelhaarige Männer an mir vorbei, die Hemden bis zum behaarten Bauchnabel aufgeknöpft. In der Luft liegen fremdländische Gerüche und ich frage mich, was der heutige Abend kulinarisch wohl noch bringen wird. Ein kleiner Blick auf das Büfett verrät: Neben Döner in sämtlichen Variationen wartet auch türkischer Honig auf mich und meinen süßen Magen. Der Abend ist gerettet! Fehlt eigentlich nur noch Tarkan, zu dessen Ehrentag wir uns hier versammelt haben.

Tarkan sorgt für gute Laune
© Wireimage.comTarkan sorgt für gute Laune

Und da kommt das Geburtstagskind auch schon: Vierzehn Bauchtänzerinnen kündigen seine Ankunft an und der Sänger wird langsam auf einer Sänfte in den Saal getragen. Zufrieden schmatzend saugt er an einer Wasserpfeife, deren Vanilleduft wabbernd an mir vorbeizieht. Zwischendurch gibt ein glücklicher Tarkan immer wieder knallende Kussgeräusche von sich. Aber das ist man von ihm ja auch nicht anders gewohnt. Ich versuche dennoch, ein Gespräch anzufangen, als er elegant von seinem reich verzierten Beförderungsmittel gesprungen ist. Außer undeutlich gemurmelten "Sikidim, Sikidim"-Einwürfen ist aber nichts aus ihm herauszubekommen und ich frage mich, ob meine Kollegin auf Eminems Geburtstagsparty wohl mehr Spaß hat.

"Dort gibt's wenigstens Bier", denke ich ein wenig frustriert, während ich weiter zu heißen Tee in mich hineinschütte. Immer wieder werde ich genötigt, zu tanzen und alle lachen permanent aus vollem Hals. Mir tun die Füße weh und während ich über die Tanzfläche gewirbelt werde, blicke ich immer wieder sehnsüchtig auf die riesigen Platten mit leckerem Essen. Wäre ich bloß nicht alleine hier! Um meine typisch deutsche Steifheit in dem illustren mediterranen Partyvolk zu vergessen, bin ich mittlerweile auf Raki umgestiegen. Wenigstens spüre ich jetzt meine Füße nicht mehr so sehr.

Als ich gerade überlege, was meine Kollegin wohl gerade bei den bösen Gangsta-Rappern erlebt, erklingt an meiner rechten Seite wieder das vertraute "Sikidim, Sikidim": Vielleicht kann ich ja doch noch meine Glückwünsche aussprechen.

Tarkan ganz gefühlvoll: "Sorma Kalbim"

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