Eli Roth
© Getty Images Eli Roth

Eli Roth Freiheit für "Sea World"-Wale gefordert

Schauspieler Eli Roth fordert "Sea World" in einem Brief auf, Orkas aus der Gefangenschaft zu entlassen

Eli Roth - sein Name steht für einige der brutalsten und grausamsten Folterszenen in der Filmindustrie, doch der Schauspieler verabscheut in der Realität jegliche Art von Gewalt und setzt sich seit langem vor allem gegen Tierquälerei ein. Nun richtete sich der 37-Jährige in einem Brief gegen die Betreiber der "Sea World"- Erlebnisparks, in denen seiner Meinung nach Schwertwale gequält werden. Im Februar war es dort gerade zu einem schlimmen Vorfall gekommen: Ein Orka griff seine Trainerin an und tötete sie. Dieses Unglück hätte laut Eli Roth verhindert werden können, wenn man die Tiere nicht gezwungen hätte, in Gefangenschaft zu leben.

"Die Gewalt und das Leiden in meinen Filmen ist gespielt - niemand wird verletzt, niemals. Traurig ist, dass dies nicht auf "Sea World" zutrifft, das der Unterhaltung von Familien und Kindern dient", schreibt Eli Roth in seinem Brief. "Sie übermitteln Kindern eine sehr gefährliche Botschaft. Ihre Leben wären auch so gut und erfüllt - auch ohne, dass zu ihrer Unterhaltung eine große intelligente Kreatur zu Musik durch die Gegend springt. Sie würden möglicherweise ein viel größeres Interesse aufbringen, die Tiere zu schützen, wenn sie sie einmal im Ozean sehen könnten - da wo sie hingehören."

Des Weiteres bittet der "Inglourious Basterds"- Darsteller die Betreiber der Erlebnisparks darum, die Wale in die Küstengebiete und Tierreservate zu bringen und erinnert an Keiko, den Wal, der 1993 für "Free Willy" trainiert wurde, und nach seiner Gefangenschaft noch einige Jahre in Freiheit leben durfte.

Ob der Brief von Eli Roth eine Wende in der Umgangsweise mit Walen in Parks wie "Sea World" bringt, ist zu bezweifeln, doch ein Grund zum Nachdenken ist er allemal.

rbr