Donald Trump
© Getty Images Donald Trump

Donald Trump Wirbel um Sexskandal-Vorwürfe

Donald Trump gerät kurz vorm Einzug ins Weiße Haus in die Bredouille. Demnach soll Russland im Besitz von belastendem Material über den künftigen US-Präsidenten sein - dabei geht es auch um Sex

Donald Trump soll am 20. Januar feierlich die Amtsgeschäfte von Vorgänger Barack Obama übernehmen. Doch der 70-Jährige kommt kurz vorher noch einmal in die Bredouille, denn US-Geheimdienste haben bestätigt, dass Russland angeblich belastendes Material gegen ihn besitzt. Damit wäre der bald mächtigste Mann der Welt erpressbar.

Donald Trump im Auge eines Sex-Skandals?

Nach Angaben von CNN und "Buzzfeed" soll Russland im Besitz von belastbarem Material gegenüber Trump sein. Dabei soll es in erster Linie um sein Privatleben und seine Finanzen gehen. Entsprechende Dokumente sind jetzt Trump-Gegnern und der Öffentlichkeit zugespielt worden. Darin heißt es unter anderem, dass sich Trump im Moskauer Hotel Ritz Carlton eine Suite gemietet und sich mit Prostituierten vergnügt habe. Zudem soll der designierte US-Präsident Donald Trump auch wiederholt in Sankt Petersburg an Sexpartys mit Prostituierten teilgenommen haben. "Buzzfeed" hat die Dokumente mittlerweile online gestellt.

Dementis aus Moskau und New York

Präsident Barack Obama und sein Nachfolger Donald Trump wurden vergangene Woche über die Vorwürfe informiert. Die Informationen kommen in erster Linie aus russischen Quellen, aber auch aus Kreisen des britischen Geheimdienstes. Der US-Inlandsdienst FBI prüft jetzt die Berichte eingehend. Der Kreml wiederum hat die Berichte bereits dementiert. Trump äußerte sich zudem am 11. Januar via Twitter zu den Vorwürfen und wittert eine Verschwörung: "'BuzzFeed Runs Unverifiable Trump-Russia Claims' #FakeNews"

Donald Trump in Pressekonferenz

Im Rahmen einer Pressekonferenz vom 11. Januar (17 Uhr MEZ) in New York hat Trump sein Dementi wiederholt. Er sprach erneut von Fake-News und einer medialen Verschwörung: "Es ist alles Quatsch!". Auch die Vorwürfe, dass er in Russland mit Prostituierten verkehrte hat Trump verneint. Er wusste schon lange vor seiner politischen Karriere, so Trump, dass er in Hotelzimmern außerhalb der USA mit Überwachung rechnen müsse: "Glaubt denn wirklich jemand diese Geschichte?!"
Zudem pries er seine wegweisenden Wirtschaftsentscheidungen der letzten Wochen und kündigte weitere Veränderungen an: "Ich werde der größte Job-Motor werden, den Amerika je gesehen hat". Auch kündigte er eine großartige Amtseinführungsparty für den 20. Januar an.

Donald Trump: Welche Stars kommen zur Amtseinführung?