Donald Trump

Das sagt er zu Meryl Streeps "Golden Globe"-Rede

Die Promis feiern Meryl Streeps Attacke auf Donald Trump bei den Golden Globes. Das lässt der zukünftige US-Präsident nicht auf sich sitzen - und schlägt zurück

Es ist eine Rede, die vielen aus der Seele spricht und am Abend der Golden-Globe-Verleihung (8. Januar) weltweit für Furore sorgt: Oscar-Preisträgerin Meryl Streep, 67, überrascht bei den Awards mit einer verbalen Attacke gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump, 70.

Meryl Streep rechnet mit Donald Trump ab

Als die erfolgreiche Hollywood-Darstellerin den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk entgegennimmt, liefert sie eine Dankesrede ab, die es in sich hat. Denn statt Angehörigen oder Freunden für ihren Beistand zu loben, feuert sie scharf gegen Trump. Vor allem seine respektlose Verspottung eines Behinderten während einer Wahlkampfveranstaltung stößt Streep übel auf.

Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er diese öffentliche Attacke unkommentiert lassen würde. Und so schlägt der zukünftige US-Präsident in einem Telefoninterview mit der "New York Times" und Twitter hart gegen den Welt-Star zurück.

Donald Trump beleidigt Meryl Streep aufs Übelste

Sie sei "eine der am meisten überschätzten Schauspielerinnen in Hollywood“, poltert er in einem Tweet gegen die hochausgezeichnete Darstellerin, die unter anderem mit neun Golden Globes, drei Oscars und zwei BAFTAS für ihre Leistungen auf der Leinwand geehrt wurde.

Trump erklärt weiter, er habe weder Streeps Rede noch andere Ausschnitte der Preisverleihung gesehen. Aber er sei keineswegs überrascht, von "liberalen Filmleuten" attackiert zu werden. Dass Meryl Streep ihn nicht nur vor einem Millionen-Publikum abgekanzelt hat, sondern auch noch seine Gegnerin Hillary Clinton unterstützt hatte, kann der 70-Jährige nicht auf sich sitzen lassen. "Sie ist Hillarys Hofschranze ...“, beleidigt er Meryl Streep mit üblen Worten.

Trump hat einen behinderten Journalisten verspottet

Außerdem wehrt er sich vehement gegen ihren Vorwurf, er habe einen behinderten Journalisten verspottet. "Ich habe niemals irgendwen verspottet", versicherte Trump. "Die Leute behaupten stets, dass ich die Behinderung des Journalisten verspotten wollte, als ob Meryl Streep und andere meine Gedanken lesen könnten, und ich habe so etwas nicht getan", so Trump weiter.

Donald Trump: Hat Meryl Streep bei den Golden Globes gelogen?

Er sei dennoch zuversichtlich, dass unzählige Stars zu seiner Amtseinführung kommen werden. Er sprach geradezu von einer rekordverdächtigen Beteiligung daran - auch Promis aus der Film- und Unterhaltungsbranche werden laut Trump dabei sein. In Washington seien die Kleidergeschäfte bereits ausverkauft. Es sei schwer, ein großartiges Kleid für die Amtseinführung zu finden.

Meryl Streep: "Dann verlieren wir alle"

Meryl Streep hatte auf der Bühne der Globes eine Szene geschildert, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehe. Es sei der Moment gewesen, als der zukünftige mächtigste Mann des Landes einen behinderten Journalisten nachahmte. Das habe ihr das Herz gebrochen. "Dieser Instinkt, andere zu demütigen (...), zieht sich in den Alltag von uns allen", watscht Streep den nächsten Präsidenten der USA ab. "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle." Von den anwesenden Gästen und via Twitter erhielt Streep großen Zuspruch für ihre ehrlichen Worte.

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