Don Johnson
© WireImage.com Don Johnson

Don Johnson Millionen von der Jury

Schauspieler Don Johnson gewinnt eine Klage gegen drei Produktionsfirmen und wird nachträglich Millionen für seine Rolle in der TV-Serie "Nash Bridges" erhalten

Später Geldsegen für Schauspieler Don Johnson: Der Mann, der mit "Miami Vice" bekannt wurde, bekam nun von einer Jury 23,2 Millionen Dollar (etwas mehr als 18,3 Millionen Euro) als ausstehende Bezahlung für die TV-Serie "Nash Bridges" zugesprochen. Im Februar 2009 hatte Johnson die drei Produktionsfirmen Rysher Entertainment, 2929 Entertainment und Qualia Capital verklagt. Er war der Ansicht, dass ihm 50 Prozent der Urherberrrechte an der Serie zustehen, die seine Idee gewesen sein soll. Die Jury in Los Angeles bestätigte nach einem zweiwöchigen Prozess die entsprechende Vertragsauslegung.

"Das ist nicht nur ein finanzieller Sieg, sondern auch ein persönlicher", sagte Johnsons Anwalt Mark Holscher laut "Yahoo News" über das Jury-Urteil. Es sei vor allem darum gegangen, dass Johnson als Ideengeber gewürdigt werde.

Für Don Johnson könnte das bedeuten, dass in Zukunft weitere Verwertungserlöse der Serie anteilig an ihn fließen. Mindestens eine Produktionsfirma, Rysher, hat nach Angaben von "BBC News" bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Das habe der Anwalt Bart H. Williams zum Ausdruck gebracht. Johnson habe als Schauspieler und Produzent der Serie bereits rund 40 Millionen Dollar verdient und ihm stehe kein weiteres Geld zu. Die ganze Show sei ein Verlustgeschäft gewesen, der Dreh in Los Angeles sehr teuer.

Die Serie "Nash Bridges" zeigte Don Johnson zwischen 1996 und 2001 in 112 Folgen und sechs Staffeln als Polizist. Sie wird nach BBC-Angaben heute noch in 45 Ländern ausgestrahlt.

cfu