Dev Patel
© Getty Images Dev Patel

Dev Patel Terror, Taxi und Computer

Dev Patel ärgert sich: Dem Schauspieler werden immer wieder dieselben stereotypen Rollen angeboten

Das Schubladendenken einiger Regisseure in Hollywood geht Dev Patel mächtig auf die Nerven. Das erzählte der "Slumdog Millionaire"-Darsteller in einem Interview mit der "Mail On Sunday".

"Weil Slumdog so ein enormer Erfolg war, war es auch sehr wichtig, was ich danach mache. Ich wollte eine Rolle, die mich weiterbringt, doch alles, was mir angeboten wurde, waren stereotype Rollen wie alberne indische Kumpanen. Asiatische Schauspieler kriegen meist nicht die Angebote zugeschickt, die umfangreich und herausfordernd sind. Ich soll immer einen Terrorist, einen Taxifahrer oder einen lustigen Computerfreak spielen", berichtet der 20-Jährige.

Trotz dieser Schwierigkeiten bekam Dev Patel kürzlich eine Rolle in dem 120-Millionen-Euro-Streifen "The Last Airbender". Und auch seine indische Freundin Freida Pinto, die mit ihm in "Slumdog Millionaire" zu sehen war, konnte wieder einen Coup landen und spielt an der Seite von Naomi Watts in dem neuen Film von Woody Allen.

Dev Patel freut sich über diese Entwicklung: "Wenn man mal darüber nachdenkt, dass der letzte Film über Indien, der bei den Oscars erfolgreich war, vor Slumdog "Ghandi" war, den Ben Kingsley gespielt hat! Dass Freida und ich nun so eine große Plattform in Hollywood haben, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung."

rbr