David Hasselhoff Hüttenzauber mit dem Hoff

David Hasselhoff ist zurück - zumindest arbeitet er daran. Und wo könnte ein Comeback schillernder sein als auf der Showbühne des "Musikantenstadls"?

Was haben "Knight Rider" und das "Musikantenstadl" gemeinsam? Die skurrile Antwort lautet: David Hasselhoff. Denn dort wollte der abgehalfterte Hoff sein musikalisches Comeback starten. Wer ihm geraten hat, ausgerechnet auf eine Show für Zuschauer im Rentenalter zu setzen, weiß der Sänger allein.

Klar, der 57-Jährige hat in Deutschland seit über 20 Jahren eine ebenso große wie treue Fangemeinde. Ob ihm diese aber wirklich bis zu Andy Borg ins "Musikantenstadl" gefolgt ist? Zu hoffen ist es nicht. Denn in der Show am Samstag zeigte sich der Entertainer ziemlich eingerostet: Das Funkeln seines schwarzen Paillettenjackets konnte nicht davon ablenken, dass Hasselhoff seine Lippen alles andere als synchron zum Vollplayback seines Greatest-Hits-Medleys bewegte.

Vielleicht war David in Gedanken aber auch einfach schon beim ebenso gruseligen wie unabwendbaren Höhepunkt des Abends: Gastgeber Andy Borg stürmte auf die Bühne und stimmte in seinen Kulthit "Looking for Freedom" ein. Eigentlich schade, dass David Hasselhoff seine Autobiografie bereits veröffentlicht hat ("Wellengang meines Lebens") - seine Wiederaufserstehung im Musikantenstadl hätte sicher ein unterhaltsames Kapitel abgegeben.

gsc