David Bowie (†)

So wurde er still und heimlich verabschiedet

David Bowie, der am vergangenen Sonntag verstarb, wurde bereits kurz nach seinem Tod eingeäschert. Er wollte keine große Gedenkfeier

David Bowie

Man müsste meinen, Weltstars wollen auch bei ihrem Abschied vom irdischen Leben eine große Sause veranstalten. Schließlich standen sie Jahre, oft Jahrzehnte, in der Öffentlichkeit und waren die Aufmerksamkeit um die eigene Person gewöhnt. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein, zumindest bei David . Wie "The Mirror" berichtet, wurde der Sänger kurz nach seinem Tod bereits eingeäschert.

Stiller Abschied

Still und heimlich soll die Einäscherung stattgefunden haben, ohne Familie oder Freunde, ohne eine große öffentliche Trauerfeier, so hat es Bowie gewollt. "Er wollte ohne Aufhebens, ohne große Show, ohne Trara verschwinden. Das war ganz sein Stil." Auch eine Art Gedenkstätte wird es nicht geben, so eine Quelle. Also kein Platz, zu dem die Millionen Fans pilgern können, um von ihrem geliebten Idol Abschied nehmen zu können. Der Grund: Bowie wollte den Leuten mit seinen schönen Momenten und seiner Musik in Erinnerung bleiben, nicht mit seinem Tod. Und so wird der einzige Abschied von Bowie, den man "feiern" kann, sein letztes Album sein. "Sein Tod war nicht anders als sein Leben - ein Kunstwerk. Er machte 'Blackstar' für uns, sein Abschiedsgeschenk." Sein Wunsch wurde damit erfüllt, aber irgendwie auch nicht. Am 31. März veranstaltet die Carnegie Hall in New York nämlich ein großes Gedenkkonzert an den Sänger, welches bereits vor seinem Tod als Hommage an den Star geplant war. Ob das in Bowies Sinne wäre?

David Bowie (†)

"Blackstar"-Foto rührt

13.01.2016

David Bowie

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