David Beckham

Überraschung für Malala

David Beckham durfte der mutigen Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai einen Preis überreichen und machte der 16-Jährigen damit eine besondere Freude

Am Freitag (11. Oktober) könnte als jüngste Friedensnobelpreisträgerin in die Geschichte eingehen, die 16-Jährige ist zumindest gemeinsam mit 258 anderen Kandidaten dafür nominiert. Doch schon jetzt hat die Bloggerin aus Pakistan zahlreiche Ehrungen für ihren mutigen Kampf gegen die Taliban bekommen. Ein ganz besonderes Erlebnis gab es für sie nun am Wochenende: Fußball-Star überreichte ihr den "Pride Of Britain"-Award.

25. September 2013: Königin Rania von Jordanien verleiht der pakistanischen Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai den "Leadership in Civil Society"-Preis in New York.

25. September 2013: Königin Rania von Jordanien verleiht der pakistanischen Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai den "Leadership in Civil Society"-Preis in New York.

"Ich wusste gar nicht, dass du hier sein würdest", sagte Malala laut "mirror.co.uk" aufgeregt zu Beckham und wirkte dabei fast wie ein normaler Teenager. Dann sprachen die beiden angeregt über Beckhams Einsatz als Unicef-Botschafter und Malalas Kampf für Schulbildung von Mädchen in benachteiligten Ländern. Im vergangenen Oktober wurde die junge Aktivistin bei einem gezielten Anschlag in einem Schulbus in Pakistan lebensgefährlich verletzt. Sie wurde zur Behandlung nach England geflogen, wo sie seitdem lebt. Trotz mehrerer Operationen und Reha fand das Mädchen auch die Kraft, sich weiterhin für das Recht auf Bildung einzusetzen: Sie hat mittlerweile ihre eigene Stiftung gegründet.

"Du bist eine unglaubliche junge Frau, deren Geschichte Millionen von Menschen bewegt hat. Es ist mir eine Ehre, dir diesen Award zu verleihen", sagte David Beckham laut der Website zu Malala Yousafzai. Er ist nicht ihr einziger Fan: Erst vor zwei Wochen bekam sie von Königin den "Global Citizen"-Award verliehen. "Von Malala können wir alle Weitblick und Stärke lernen", twitterte danach.

Und auch Hollywoodstar hat bereits kurz nach dem schrecklichen Attentat auf Malala im vergangenen Jahr über das Schicksal des Mädchens gesprochen. In einem Essay für "The Daily Beast" berichtete der Hollywoodstar davon, wie die Geschichte auf ihre eigenen Kinder wirkte. "Es war schwierig für sie eine Welt zu verstehen, in der Menschen versuchen ein Mädchen zu töten, deren einziges 'Verbrechen' ihr Wunsch nach Schulbildung für sie und andere war", so Jolie damals.

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