Daniel Küblböck
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Daniel Küblböck Er hat finanziell ausgesorgt

Der ehemalige "DSDS"-Teilnehmer Daniel Küblböck ist Millionär. Seiner Musik hat er diesen Geldsegen allerdings nicht zu verdanken

Als Daniel Küblböck im Jahr 2003 als Drittplatzierter aus der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" ausschied, hätte wohl niemand gedacht, dass der schrille Castingkandidat einmal Erfolg haben würde. Mittlerweile wurden Kritiker eines Besseren belehrt: Wie Küblböck am Dienstag (28. Juni) in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" erzählte, habe er mittlerweile finanziell ausgesorgt. Sein Geld verdiene er aber nicht mit dem Singen - der 25-Jährige investierte vor rund sechs Jahren in Solarenergie. "Das war damals noch relativ neu und die Regierung hat das subventioniert. Ich habe mir das dann angeguckt und dachte mir, die Sonne scheint ja immer - was ja bei den Aktien nicht so ist. Ich fand das damals so klasse, weil ich ja auch immer von positiver Energie gesprochen habe".

Mittlerweile ist Küblböck Millionär und beschäftigt sieben Mitarbeiter. Seine Solaranlage, die er aus den Erlösen seiner ersten CD baute, steht auf den Dächern eines Sägewerks und den umliegenden Gebäuden. Für den Strom bekommt er 57,4 Cent pro Kilowattstunde, jeden Monat kann er sich über "einen schönen Betrag" freuen.

Auf Kritiker trifft der Sänger trotz seines Erfolgs aber noch immer. Auch Wirtschaftsexpertin Prof. Gertrud Höhler warf ihm im Gespräch mit Markus Lanz "Naivität" vor. Doch Küblböck konterte ganz cool: "Ich finde es von Ihnen naiv, dass Sie denken, die Jugend wäre naiv".

Ohne seine Familie hätte es der ehemalige "DSDS"-Teilnehmer nie so weit geschafft: "Als ich damals investiert habe, war ich gerade auf Platz 1. Ich war sehr jung, ich hatte ein Elternhaus, das darauf geschaut hat", sagt er. Seine TV-Vergangenheit ist für Daniel Küblböck aber längst passé: "Für mich geht das Leben jetzt erst richtig los. Alles andere, was ich zuvor erlebt habe, kann man als Lehre bezeichnen".

aze