Dakota Fanning

Keine Klasse für sich

Sie könnte auch Privatunterricht haben, doch "Twilight"-Star Dakota Fanning geht lieber zur Schule. Einfach, weil es ihr Spaß macht

Dakota Fanning

Was für Sorgen hat man

eigentlich, wenn man zu beliebtesten Jungstars gehört? Mathematik zum Beispiel.

"Das liegt mir gar nicht. Da muss ich mich anstrengen", sagt Fanning beim Treffen mit Gala. Die heute 15-Jährige stand schon vor acht Jahren mit für "Ich bin Sam" und später mit und vor der Kamera und ist jetzt im zweiten Teil von "Twilight" zu sehen. Und nebenbei drückt sie ganz regulär die Schulbank. Zwar an einer Privatschule, der Campbell Hall Highschool im Norden von Los Angeles, aber das Programm aus Privatlehrer und Einzelunterricht, mit dem sich viele Jungstars aus der Öffentlichkeit raus halten, ist nichts für die quirlige Dakota. Wie jeder andere der rund 1000 Schüler sitzt sie in den Kursen - Sprachen und Psychologie haben es ihr angetan - und tanzt im blau-goldenen Dress der Cheerleader-Truppe. Ihre vier Jahre jüngere Schwester Elle, die gerade die ersten Schritte ins Filmbiz macht, ist ebenfalls an der Campbell Hall. Die einzige Sonderbehandlung: Für Filmdrehs dürfen sie fehlen.

Dakota Fanning drehte bereits mit Größen wie Tom Cruise. Jetzt spielt sie in der "Twilight"-Saga das Vampirkind Jane Volturi.

Dakota Fanning drehte bereits mit Größen wie Tom Cruise. Jetzt spielt sie in der "Twilight"-Saga das Vampirkind Jane Volturi.

Wie kriegt Dakota das hin - diesen Spagat zwischen Filmstar, der mit "" das Gesprächsthema Nummer eins auf dem Campus ist, und Pennälerin, die in der Lerngruppe den Stoff paukt? "Ich bin seit der neunten Klasse an der Schule, so ist das für die anderen eine normale Sache geworden", sagt Dakota, deren Eltern früh ihr Potenzial erkannten und aus Georgia nach Los Angeles zogen. Für sie ist der Klassen-Alltag, den andere als dröge empfinden, wichtig. "Ich freue mich, wenn ich zurück in die Schule komme", meint sie, kichert und zeigt ihre kleine Zahnlücke. "Mir macht das Spaß." Ihren Mitschülern anscheinend auch. Die wählten sie nämlich kürzlich zur Homecoming Princess, ein begehrter Titel an den Highschools und Universitäten der USA, mit dem die beliebtesten Schüler ausgezeichnet werden. In der Halbzeitpause des letzten Footballmatches der Saison wurde Dakota mit dem Homecoming King, einem der Spieler ihres Schulteams, vom Rektor ausgezeichnet. Schaut man sich die Fotos von der Ehrung an, sieht man sofort, wie groß ihre Freude über die Schärpe und die kleine Krone ist.

Hat sie denn schon einen Freund? Dakota kichert wieder. "Nein, ich hatte ein, zwei Dates. Aber weil die Klassen klein sind, ist das Angebot begrenzt", gesteht sie. Dafür geht sie gerade eine Sache an, die für einen Teenager von fast genauso großer Bedeutung ist: Im Februar wird sie 16, und bis dahin will sie den Führerschein gemacht haben.

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