Christoph Schlingensief
© Getty Images Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief Leichter Rückschlag

Der an Krebs erkrankte Regisseur Christoph Schlingensief konnte nicht an seiner eigenen Buchvorstellung teilnehmen

Am Abend in der ARD-Sendung "Beckmann" war der an Lungenkrebs erkrankte Christoph Schlingensief noch voll Elan und wirkte optimistisch. Der Theaterregisseur erzählte dem Talkmaster von seinen Plänen, seine Freundin Aino zu heiraten: "Sie hat mir sehr extrem geholfen in dieser ganzen Zeit. Ohne sie wäre ich da nicht so durchgekommen", sagte er in der Sendung.

Doch schon am nächsten Tag wurde Christoph Schlingensief von seiner Krankheit wieder eingeholt. An seiner eigenen Buchvorstellung ("So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!") konnte er nicht teilnehmen: Der an Lungenkrebs erkrankte Autor habe in der Nacht einen Fieberschub bekommen, teilte Helge Malchow von "Kiepenheuer & Witsch" mit. Schlingensief nehme derzeit als Ersatz für eine zweite Chemotherapie Medikamente, die zwar gut anschlügen, jedoch mit Nebenwirkungen verbunden seien. Trotzdem habe der 48-Jährige "einen optimistischen Blick auf die weitere Entwicklung."

Bei "Beckmann" merkte der Künstler an, dass seine Erkrankung in manchen Situationen auch nützlich sei: "Es ist ein Vorteil der Krankheit, dass ich manchmal einfach sagen kann: 'Ich gehe jetzt nach Hause, ich bin müde'", sagte Christoph Schlingensief.

jan